Guimarães begann offiziell das Jahr als Europäische Grüne Hauptstadt 2026. Mit zahlreichen politischen, institutionellen und kulturellen Initiativen startete eine ganzjährige Programmlinie, die Nachhaltigkeit, Bürgerbeteiligung und innovative Stadtentwicklung in den Mittelpunkt stellt.
Der Auftakt war geprägt von institutionellen Höhepunkten, strategischen Verpflichtungen zur Klimaneutralität sowie einer kulturellen Zeremonie mit starker Einbindung der Bevölkerung. Bei der Eröffnung war Umweltministerin Maria da Graça Carvalho anwesend, die den Ehrenvorsitz der Initiative Guimarães 26 innehat. Nachhaltigkeit werde dabei als kollektives, kulturelles und menschliches Projekt verstanden.
Der Titel „Europäische Grüne Hauptstadt“, vergeben von der Europäischen Kommission, würdigt Städte, die sich besonders für Umweltschutz, Lebensqualität und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung einsetzen. Im Laufe des Jahres wird Guimarães zahlreiche internationale Konferenzen, Foren, Festivals und Bürgerinitiativen ausrichten.
Die thematischen Schwerpunkte liegen auf Wasser, Energie, nachhaltiger Mobilität, Natur und Biodiversität, urbaner Resilienz sowie der Stärkung der Zivilgesellschaft. Bürgermeister Ricardo Araújo erklärte, Ziel sei es, Guimarães zur „besten Grünen Hauptstadt Europas aller Zeiten“ zu machen und international als Vorbild der klimatischen Transformation zu präsentieren.
Zu den Höhepunkten zählen unter anderem das Eco-Schools-Seminar, die Green Week im Juni, das European Urban Resilience Forum sowie die Eurocities-Jahreskonferenz im November. Den Abschluss bildet im Dezember die Präsentation des nachhaltigen Vermächtnisses von Guimarães 26 – mit dem klaren Bekenntnis zur Klimaneutralität bis 2030.

