Die portugiesischen Sicherheitskräfte haben rund um die Osterfeiertage viel zu tun – es gibt wie jedes Jahr eine Oster-Schwerpunktaktion. Nach Angaben der Behörden ereigneten sich im Zeitraum der Operationen bis heute früh, Karsamstag, 4.4.2026, insgesamt mehr als 1.700 Verkehrsunfälle. Allein im Zuständigkeitsbereich der Polizei (PSP) wurden über 1.300 Unfälle registriert, bei denen drei Menschen starben und Hunderte verletzt wurden, darunter auch Schwerverletzte. Die Nationalgarde (GNR) verzeichnete in ihrem Einsatzgebiet weitere rund 400 Unfälle mit insgesamt zehn Todesopfern. Damit summiert sich die Zahl der Verkehrstoten im Zeitraum der Ostermaßnahmen beider Sicherheitskräfte auf 13.
Die meisten tödlichen Unfälle gingen auf Kollisionen oder Alleinunfälle zurück. In mehreren Fällen waren auch besonders schwere Zusammenstöße mit mehreren beteiligten Fahrzeugen die Ursache.
Im Rahmen der verstärkten Kontrollen nahmen die Behörden tausende Fahrer ins Visier. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt, insbesondere wegen überhöhter Geschwindigkeit, Alkohol am Steuer und fehlender Fahrerlaubnis. Zudem kam es zu hunderten Anzeigen, vor allem im Zusammenhang mit Verkehrsdelikten.
Die Sicherheitskräfte appellieren angesichts der Bilanz an alle Verkehrsteilnehmer, vorsichtig zu fahren und die Verkehrsregeln einzuhalten, um weitere schwere Unfälle zu verhindern.

