Die Arbeitslosenquote in der Algarve lag im vierten Quartal 2025 bei 5,3 % und damit unter dem nationalen Durchschnitt von 5,8 %. Das geht aus aktuellen Daten des Nationalen Statistikamts INE hervor. Zwischen Oktober und Dezember blieb die Zahl der Arbeitslosen mit rund 326.000 Personen nahezu unverändert gegenüber dem Vorquartal, sank jedoch im Jahresvergleich deutlich um 11,4 %.
Besonders hoch bleibt die Jugendarbeitslosigkeit: Bei den 16- bis 24-Jährigen lag sie bei 19,8 %. Zwar stieg dieser Wert leicht gegenüber dem Vorquartal, fiel aber im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozentpunkte. Regional zeigten sich deutliche Unterschiede: Über dem Landesdurchschnitt lagen unter anderem die Halbinsel Setúbal (8,0 %), der Norden (6,0 %) und der Alentejo (5,9 %). Neben der Algarve wiesen auch das Zentrum (4,5 %) sowie die autonomen Regionen Madeira (4,9 %) und Azoren (5,1 %) niedrigere Quoten auf.
Die sogenannte Unterauslastung der Arbeitskraft – ein weiter gefasster Indikator, der neben Arbeitslosen auch Unterbeschäftigte und bestimmte Gruppen von Nichterwerbstätigen umfasst – betraf im vierten Quartal rund 571.000 Menschen. Die entsprechende Quote lag bei 9,9 % und damit niedriger als ein Jahr zuvor. Rund 36 % der Arbeitslosen waren länger als zwölf Monate ohne Job.
Die Zahl der Erwerbstätigen stieg weiter an und erreichte 5,34 Mio. Personen, ein Plus von 3,7 % im Jahresvergleich. Gleichzeitig gewann Telearbeit weiter an Bedeutung: Mehr als ein Fünftel der Beschäftigten arbeitete zumindest teilweise von zu Hause aus – so viele wie nie zuvor.

