Angesichts ungewöhnlich hoher Temperaturen verstärkt die nationale Seebehörde (Autoridade Marítima Nacional) vorübergehend ihre Maßnahmen zur Sicherheit von Badegästen. Wie die Behörde mitteilt, werden von heute an bis zum 12. April zusätzliche Einsatzmittel an den Küstenregionen im Zentrum und Süden Portugals bereitgestellt. Hintergrund ist eine erwartete Zunahme von Strandbesuchen aufgrund der warmen Witterung. Da sich Portugal derzeit noch außerhalb der offiziellen Badesaison befindet, sind viele Strände zu dieser Zeit normalerweise nicht durch reguläre Rettungsschwimmer überwacht.
Um dennoch schnelle Hilfe im Notfall zu gewährleisten, setzt die Behörde verstärkt auf mobile Einheiten. Dazu zählen unter anderem speziell ausgestattete Fahrzeuge und Geländemotorräder, die von Einsatzkräften der portugiesischen Marine betrieben werden. Die Maßnahmen sind Teil der Programme „Praia Segura“ und „SeaWatch“, die auf Prävention und schnelle Intervention ausgerichtet sind.
Gleichzeitig warnen die Behörden vor den Risiken der aktuellen Meeresbedingungen. Trotz frühlingshafter Temperaturen sei das Meer weiterhin von winterlichen Einflüssen geprägt. Starke Brandung und veränderte Strandprofile könnten gefährliche Strömungen, abrupte Gefälle oder Unterspülungen verursachen, die nicht gekennzeichnet sind.
Strandbesucher werden daher zu besonderer Vorsicht aufgerufen. Die Autoridade Marítima Nacional empfiehlt, Sicherheitsregeln strikt einzuhalten und mögliche Gefahren ernst zu nehmen, um Unfälle in der Vorsaison zu vermeiden.

