Ab 2026 erhält die Algarve einen PET-Scanner (Positronen-Emissions-Tomograph), der die bislang fehlende diagnostische Möglichkeit zur Krebsfrüherkennung in der Region ergänzt. Das Gerät wird in Loulé installiert und durch eine Partnerschaft zwischen der Stadtverwaltung, der Unidade Local de Saúde (ULS) und dem Algarve Biomedical Center (ABC) realisiert. Die Gesamtkosten für Bau und Anschaffung belaufen sich auf € 3,5 Mio., wovon 60 % aus europäischen Fördermitteln des Programms PO Algarve 2030 stammen.
Die Stadt Loulé übernimmt den verbleibenden Betrag. Der PET-Scanner schließt eine entscheidende Lücke in der regionalen Krebsdiagnostik, da betroffene Patienten künftig nicht mehr nach Lissabon reisen müssen. Der Standort wird sich in der Nähe des ABC Outreach-Gebäudes befinden und soll eine schnelle sowie effiziente Patientenversorgung gewährleisten. Die ULS stellt sicher, dass das Gerät ab 2026 alle notwendigen Untersuchungen für die Algarve durchführen kann – zumindest bis zur Fertigstellung des neuen Zentralkrankenhauses. Angesichts der steigenden Nachfrage könnte die Region langfristig sogar einen zweiten PET-Scanner benötigen.

