Die durch den Konflikt im Nahen Osten ausgelöste Energiekrise hat Portugal bislang rund eine Milliarde Euro gekostet. Darin enthalten sind 450 Millionen Euro an öffentlichen Ausgaben für beschlossene Unterstützungsmaßnahmen sowie 550 Millionen Euro an zusätzlichen Kosten durch höhere Kraftstoffpreise für Haushalte und Unternehmen.
Insgesamt entspricht dies etwa 0,33 % des portugiesischen Bruttoinlandsprodukts, wobei die staatlichen Hilfen 0,15 % ausmachen. Die Berechnungen der öffentlichen Hilfen stammen vom Institut Jacques Delors und berücksichtigen insbesondere Subventionen für Transport- und Agrarsektor. Die Schätzung der Mehrbelastungen für Haushalte und Unternehmen basiert auf Berechnungen des Jornal Económico unter Bezugnahme auf EU-weite Angaben der Europäischen Kommission.

