Die portugiesische Regierung plant laut der Wochenzeitung Expresso eine Verschärfung der Geldstrafen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen, gefährlichem Fahren sowie Alkoholwerten über dem gesetzlich erlaubten Limit.
Die Entscheidung erfolgt im Anschluss an Polizeieinsätze von PSP und GNR über die Osterfeiertage, bei denen mehr als 2.000 Unfälle und 20 Todesopfer registriert wurden.
Laut Expresso erwägt der Innenminister neben höheren Strafen auch ein Ende der öffentlichen Ankündigung von Verkehrskontrollen (sogenannte Operações Stop). Der Sender RTP berichtet zudem, dass die Regierung einen neuen Straßenverkehrskodex prüfe.
Die strategischen Maßnahmen sollen bereits am kommenden Mittwoch vorgestellt werden – am Tag der Amtseinführung des neuen Präsidenten der Nationalen Straßenverkehrsbehörde.

