Die Arbeiten zur künstlichen Strandaufspülung zwischen Quarteira und Garrão sind in eine neue Phase eingetreten. Der Abschluss der Maßnahme ist vor Beginn der Badesaison vorgesehen.
Das Projekt umfasst rund 6,7 Kilometer Küstenlinie. Insgesamt sollen etwa 1,4 Millionen Kubikmeter Sand aufgebracht werden, um der Küstenerosion entgegenzuwirken, die Widerstandsfähigkeit des Küstenraums zu stärken und die Sicherheits- sowie Nutzungsbedingungen für Badegäste zu verbessern.
Die Umsetzung erfolgt durch die portugiesische Umweltagentur Agência Portuguesa do Ambiente (APA) mit Unterstützung der Programme Sustentável 2030, Portugal 2030 und der Europäischen Union.
Im Zuge der Arbeiten wird die Strandbreite im Durchschnitt um etwa 37 Meter erweitert. Dadurch sollen die nutzbare Fläche und die Aufnahmekapazität während der Badesaison erhöht werden.
Nach der Installation von Rohrleitungen im Meer am 2. und 3. April begann die Sandaufspülung am 4. April östlich von Loulé Velho. Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise entlang der Küste.
Zwischen dem 4. und 9. April wurde im Abschnitt C im Bereich Trafal gearbeitet. Ab dem 10. April folgen Maßnahmen im Abschnitt D in Vale do Lobo bis zum 15. April sowie im Abschnitt E in Garrão vom 16. bis 21. April. Am 22. und 23. April wird erneut im Abschnitt C in Richtung Quarteira gearbeitet.
Weitere Arbeiten sind vom 23. bis 29. April im Abschnitt B im Bereich Forte Novo vorgesehen. Der Abschluss ist zwischen dem 30. April und dem 6. Mai im Abschnitt A in Quarteira geplant.
Nach Angaben der APA ermöglicht die gestaffelte Durchführung eine kontrollierte Umsetzung der Arbeiten und soll die Wirksamkeit der Sedimentaufbringung sicherstellen.
Die Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Strategie zum Schutz der Küstenlinie angesichts zunehmender Belastungen und gilt als eine der bedeutendsten Interventionen an der Algarve zur Stabilisierung der Küste und Sicherung ihrer langfristigen Nutzung.

