Fast 20 Jahre nach der Wahl der ursprünglichen „Sieben Wunder Portugals“ wird der Wettbewerb neu aufgelegt. Unter dem Titel „Novas 7 Maravilhas de Portugal“ stehen diesmal nicht Naturwunder, sondern bedeutende Bauwerke und Denkmäler im Mittelpunkt. Aus ursprünglich 629 eingereichten Vorschlägen wählte eine Fachjury 147 Finalisten aus, die in sieben Kategorien gegeneinander antreten.
Die Algarve stellt in jeder Kategorie einen Finalisten: die Burg von Aljezur (Burgen), die Marina de Portimão (Großbauwerke), den Ribat da Arrifana (Geschichte), die Kirche Santa Maria do Castelo in Tavira (Religion), die Markthallen von Olhão (20. Jahrhundert), die Portimão Arena (21. Jahrhundert) sowie den Palácio de Estoi (Tourismus).
Die Sieger der „Novas 7 Maravilhas de Portugal“ werden am 12. September bekanntgegeben. Der Wettbewerb soll jedoch nicht nur Sieger küren, sondern vor allem das architektonische und kulturelle Erbe des Landes stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken.

