Portugal hat einen nationalen Tag der Rebe und des Weins eingeführt. Wie aus einem im Amtsblatt veröffentlichten Erlass hervorgeht, wird der Gedenktag künftig jedes Jahr am 31. Juli begangen.
Die Regierung würdigt damit den Wein als zentralen Bestandteil der portugiesischen Esskultur und der mediterranen Ernährung. Zugleich hebt sie dessen wirtschaftliche, kulturelle, soziale, ökologische und landschaftliche Bedeutung hervor. Der neue Gedenktag soll das weinbauliche Erbe des Landes sowie die Vielfalt der Rebsorten und Weinregionen stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken.
Mit der Organisation und Koordinierung der Feierlichkeiten wurde das Weininstitut (Instituto da Vinha e do Vinho, IVV) beauftragt. Als Datum wurde der 31. Juli gewählt, weil der Ministerrat an diesem Tag im Jahr 1986 das Gesetz zur Gründung des Weininstituts verabschiedete.
Nach Regierungsangaben ist der Weinsektor ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und trägt wesentlich zur Entwicklung ländlicher Regionen sowie zum Wachstum des Weintourismus bei. Im Jahr 2025 verfügte Portugal über eine Rebfläche von 169.663 Hektar und produzierte rund 595,6 Millionen Liter Wein.

