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Land & Leute

Lagoa

By agasparDi. 01. März 2022Updated:Do. 25. Juli 20249 Mins Read

Eine charmante Kleinstadt

Seit fast 30 Jahren ist die ESA in Lagoa zu Hause. Höchste Zeit also, um einen Streifzug durch den Stadtkern zu machen, in dem immer mehr Häuser liebevoll renoviert werden und Zitronen- und Orangenbäume blühen.

Verglichen mit anderen Bezirkshauptstädten der Region ist Lagoa überschaubar. Zwei Kilometer trennen die ersten Gebäude des Industriegebietes im Osten von den letzten Häusern an der EN 125 im Westen und gerade mal 1,3 Kilometer liegen die im Norden von denen im Süden entfernt. Ein etwa zwei Kilometer langer Rundgang durch den reizvollen historischen Kern bringt eine Fülle von Eindrücken.

Start ist an der Kunstschule von Lagoa. Dort – wie in der gesamten Stadt – koexistieren alt und neu, Tradition und Moderne. Lange ist es her seit Mestre Fernando Rodrigues, der ­letzte Töpfer von Lagoa, 1982 dem Rathaus vorschlug, das verfallene Gebäude des ehemaligen Schlacht­hofes in eine Kunsthandwerkerschule zu verwandeln. Seit seinem Tod im Jahr 2013 trägt die Schule als Hommage an den Künstler seinen Namen. Ein Ort des Sterbens wurde zu einem Ort des Schaffens, der viele kreative Menschen vereint, denn die Töpfer- und Malkurse sind stark frequentiert und in den Ausstellungsräumen herrscht buntes Treiben.

Von der Kunstschule aus gehen wir durch die Rua Afonso Costa Richtung Zentrum, am ESA-Büro und an dem kleinen, von Orangenbäumen umgebenen Garten mit der Marienstatue vorbei, vor der stets Blumen liegen, und weiter gerade­aus bis zur Fußgängerzone Rua 25 de Abril. Die Nelkenrevolution am besagten Tag im Jahr 1974 brachte eine lang ersehnte Freiheit mit sich und daher schmücken Tauben das portugiesische Kopfsteinpflaster in der von Traditionsgeschäften gesäumten Straße. Leider müssen viele der hier ansässigen Geschäfte um ihr Überleben kämpfen, da in den Randbezirken immer mehr Einkaufszentren entstehen.

Kurze Zeit später erreichen wir den ­Largo 5 de Outubro, dem Tag gewidmet, an dem im Jahr 1910 Portugals erste Republik ausgerufen wurde. Ein Graffiti an einem der ­Stromkästen an dem von Schatten spendenden Bäumen umgebenem Platz mit Musik­pavillon, Café und Spielplatz erinnert an diesen historischen Tag, während an der Fassade des gegen­überliegenden Restaurants traditionelle blau-­weiße ­Fliesen Stadtbilder von Lagoa in der Vergangen­heit zeigen.

An der Ecke des Restaurants folgen wir der Straße Rua Eça de Queiroz hinauf bis zum ersten Mahnmal, das den Leidensweg Jesu Christi in bunten Fliesenbilder darstellt. Von den insgesamt 14 Kreuzwegstationen weiß man nicht, wie viele in Lagoa festgehalten wurden und wer diese Fliesenbilder gemalt hat, ist ebenfalls unklar. Drei haben die Zeiten überstanden. Sie sind Ausdruck der Frömmigkeit der Bevölkerung und verbindliche Punkte bei der jährlichen Prozession zu Ehren der Stadt­heiligen Nossa Senhora da Luz am 8. September. Rechts von dem Mahnmal geht eine Straße links ab der wir folgen. Am Ende dieser Straße, nur 100 Meter entfernt, sehen wir gleich das nächste Mahnmal, dessen Fliesenbild Jesus Christus am Kreuz zeigt. Hier biegen wir links ab und werfen, bevor wir geradeaus auf das weiß-grüne Herrenhaus zugehen, einen verwunderten Blick auf Haus Nummer 35 der Rua Luís de Camões, das abgebrochen zu sein scheint. Die gemeißelten Steinumfassungen der Fenster und Türen lassen erahnen, dass der Bauherr wohlhabend war. Auch im weiß-grünen Herrenhaus hauste eine gut betuchte Familie mit einem – unserer Meinung nach – etwas fraglichen Geschmack, denn die sich umarmenden Figuren im Patio kommen uns ein wenig kitschig vor.

Wir laufen weiter geradeaus und erreichen nach wenigen Metern die Rua da Liberdade, in der sich sowohl das neue als auch das alte Rathaus befinden. Das neue Gebäude kann kurz und knapp als moderner Beton- und Glasklotz bezeichnet werden. Das alte hingegen blickt auf eine kuriose Geschichte zurück. Von außen ist heute nicht zu erkennen, dass es bis 1859 die Kapelle N. Sra. do Pé da Cruz war. Im Inneren ist aber noch das Gewölbe des Kirchenschiffs erhalten. Damals, fast 100 Jahre nachdem Lagoa 1773 zur Bezirkshauptstadt erhoben wurde, erwarb die Stadtverwaltung das religiöse Gebäude und ließ das erste Rathaus der Gemeinde errichten. Gleichzeitig diente ein Teil des Gebäudes als Haftanstalt. Eine kontroverse Entscheidung, denn der Bevölkerung missfiel es, dass ein ehemaliges Gotteshaus in ein Gefängnis umgewandelt wurde. 1935 erwarb die Gemeinde den neoklassizischtischen „rosa Palast“ auf der anderen Straßenseite, um dort Abteilungen unterzubringen und schließlich wurde 2004 das neue Gebäude eingeweiht. Heute sind die diversen ­Arbeitsbereiche auf die drei Gebäude verteilt.

Das Haus an der Ecke gegenüber dem alten Rathaus wurde hingegen noch nicht zu neuem Leben erweckt. Zwar wurde es 2014 im Rahmen einer von der Junta de Freguesia gestarteten „Säuberungsaktion“, um das Image der Stadt zu verbessern, frisch gestrichen, aber ein Blick durch das Gartentor zeigt, dass es dem Verfall überlassen ist. An den Fassadenteil gegenüber der Apotheke malte im Rahmen des genannten Projektes ein Street-Art-Künstler die Porträts von Egas Moniz, dem portugiesischen Neurologen, der 1949 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhielt, Marie Curie und Albert Einstein.

Nun gehen wir von der kleinen Gartenanlage hinter dem alten Rathaus auf den Jardim dos Combatentes zu, machen jedoch einen kleinen Abstecher nach links, um einen Blick auf den „neuen“ Stadtteil zu werfen und gleichzeitig von Lagoas Geschichte zu kosten. Nahe dem dortigen Wasserspiel liegt nämlich eine der beliebtesten Konditoreien der Stadt, in der neben vielen anderen Kalorienbomben, Lagoas „bestgehütetes Geheimnis“ angeboten wird: die ­Florados de Lagoa. Das Süßgebäck, dessen Rezept vermutlich von den Nonnen des Klosters S. José stammt, besteht aus Mandeln und Eiern. 2021 startete die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit lokalen Konditoreien eine Aktion, mit dem Ziel die ­Florados wieder „auf den Tisch“ der ­lagoenses zu bringen, denn das Süßgebäck war in Vergessenheit geraten (s. S. 14).

Von Geschichte geprägt ist auch der Jardim dos Combatentes an dem die der Nossa Senhora da Luz gewidmete Hauptkirche steht. Das heutige Gebäude mit dem Glockenturm wurde 1823 fertiggestellt. Bereits im 16. Jh. stand an der Stelle ein Gotteshaus im manuelinischen Stil, das im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut wurde. Zuletzt nach dem großen Erdbeben im Jahr 1755, das die Ortschaft vollkommen zerstörte und viele Todesopfer forderte. Rechts von der Kirche ist im weißen Gebäude mit den runden Glastüren und den reichen Verzierungen am Fassadenende seit 2002 das städtische ­Archiv untergebracht. Ursprünglich (1887) war das ­Gebäude das Wasserreservoir und später, zwischen 1983 und 1997, die Bibliothek. Heute kann man dort die Geschichte Lagoas entdecken, während die Bi­bliothek im rosa Gebäude nebenan untergebracht ist. Einem traurigen Abschnitt der Geschichte gewidmet ist das Denkmal zu Ehren der in den Kolonialkriegen gefallenen ­Gemeindemitglieder vor der Kirche.

Links von der Kirche folgen wir der Rua Hintze Ribeiro und nehmen die zweite links zum Convento de S. José, dessen Mauerbogen gleich vor unseren Augen erscheint. Das Kloster wurde Anfang des 18. Jh. als Zufluchtsort für Frauen und Kinder gebaut und ein Jahrhundert lang von Nonnen geleitet. Nach der Ausrufung der ersten Republik und der Auflösung der religiösen Orden, wurde es eine Zeit lang als Mädchenschule genutzt und seit 1993 ist es Lagoas Kulturzen­trum. In naher Zukunft soll in einem Teil des Gebäudes ein dem lokalen Maler Manuel Gamboa gewidmetes „Museum“ eröffnet werden.

Nach dem Bogen biegen wir die erste Straße rechts ab und befinden uns kurz darauf auf dem „roten Teppich“, der mitten durch die Stadt führt. Als 2017 das Rathaus diese Straße für mehrere Monate absperren ließ, kam es zu Aufruhr unter den Bewohnern und dort ansässigen Händlern. Letztere mussten während der Bauarbeiten weitgehend ohne Kundschaft auskommen, doch vor allem, dass die Straße rot bemalt wurde, führte zu Kritik. Geplant waren Café-Terrassen, ­Bänke und Blumendekor zur Verschönerung sowie Fahrradständer. Die Straße sollte eine der weni­gen Beruhigungszonen des Landes sein, das heißt, eine Straße in der Fußgänger stets Vorrang haben und motorisierte Fahrzeuge maximal 30 km/h fahren dürfen. Doch seit den Bauarbeiten herrscht reines Chaos. Autos parken kreuz und quer, zwischen den mit duftenden Pflanzen aufgestellten Blumentöpfen und auch auf den mit Fußabdrücken bemalten Streifen, die eigentlich den Fußgängern vorbehalten sind. In den engen Gassen sind Bürgersteige meistens nicht vorhanden und wenn doch, dann so schmal, dass man ein Equilibrist sein muss. Dennoch lohnt sich ein Rundgang, denn immer mehr der alten Häuser, von denen viele nach dem Erdbeben von 1755 im Pombalino-Stil gebaut wurden, werden renoviert. Vor allem zwei ausländisch geführte Bauunternehmen scheinen sich der Renovierung dieser Gebäude, die von einer vergangenen Glorie reicher Landbesitzer zeugen, verschrieben zu haben. An einigen sind Verkaufsschilder von ­Immobilienunternehmen angebracht, die sich normalerweise der Vermarktung von Luxus­villen in Küstennähe widmen. Es gibt aber auch viele kleine Ruinen, die in ein schickes Stadthäuschen verwandelt werden können. Ein Blick auf Google Maps zeigt, dass viele der verfallenen Häuser sogar einen kleinen Garten oder ­Hinterhof haben.

Am Hauptplatz der „roten Straße“, der Praça da República, befinden sich zwei Wahrzeichen der Stadt: die Igreja da Santa Casa da Miseri­córdia und die Markthalle. Die Kirche aus dem 16. Jh. wurde ebenfalls nach dem großen Erdbeben renoviert. Heute dient die im Inneren mit wunderschönen blau-weißen Fliesen verkleidete Kirche als Aufbahrungskapelle. Gleich neben ihr befindet sich die Markthalle. Erste Pläne zu ihrer Errichtung wurden 1879 geschmiedet, der Bau 1895 fertiggestellt. Die Glocke oberhalb des Eingangs läutete immer dann, wenn frischer Fisch geliefert wurde. Einige Bewohner blicken sehnsüchtig auf diese Zeit zurück. Sie gehören sicher auch zu denen, die sich dagegen aussprachen, die Markthalle an anderer Stelle neu zu errichten. Obgleich alt und klein, haben sich die lagoenses nicht von ihrer Markthalle trennen wollen, die für viele ältere Herren nach wie vor ein Treffpunkt ist. Übrigens isst man im kleinen Café der Markthalle die besten bifanas in Lagoa!

Einige Meter weiter erreichen wir das dritte Leidensweg-Mahnmal, das in einen „Neubau“ integriert wurde, folgen der roten Straße bis zum Ende und biegen dann links zum von Orangenbäumen umgebenen Garten ab.

Wir geben zu: Ganz so systematisch ­waren wir bei diesem Stadtrundgang nicht ­unterwegs, denn immer wieder machten wir kleine ­Abstecher in Gassen, deren bunt angestrichenen und reich verzierten Häuser unsere Aufmerksamkeit weckten. Alt und neu stehen dicht beieinander. Das eine zeigt, wie schön das andere sein könnte, wenn sich jemand dessen annehmen würde.

Text und Fotos: Anabela Gaspar in ESA 03/2022

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