Die europäische Weltraummission zur Bekämpfung des Klimawandels, CO2M, nutzt innovative Technologien zweier portugiesischer Unternehmen.
Die drei Satelliten, die zwischen 2027 und 2029 starten sollen, haben die Aufgabe, die Konzentrationen der Gase Kohlendioxid, Methan und Stickstoffdioxid zu messen, die eng mit menschlichen Aktivitäten und der globalen Erderwärmung verbunden sind.
Die Datenverarbeitungssysteme hierfür werden vom portugiesischen Konzern GMV entwickelt. Für den störungsfreien Betrieb dieser Systeme ist eine thermische Isolierung erforderlich, die von der portugiesischen Firma FHP bereitgestellt wird. Damit spielt Portugal eine wichtige Rolle in der Mission, die auf eine Laufzeit von mindestens 7 Jahren festgelegt ist. In dieser Zeit sollen die Satelliten präzise Daten zu den Emissionen einzelner Industrieanlagen, städtischer Gebiete und Kraftwerke liefern und bestehende Modelle verbessern. Diese Daten werden erheblichen Einfluss auf Entscheidungen in ganz Europa haben. Dies unterstreicht die bedeutende Rolle der portugiesischen Hightech-Industrie und ihre potenziellen Auswirkungen auf die Zukunft der gesamten Menschheit.

