Portugal entwickelt ein eigenes KI-Sprachmodell: Die Betaversion von „Amália“ wurde nun vorgestellt. Sie basiert auf ähnlicher Technologie wie ChatGPT, verarbeitet ausschließlich portugiesischsprachige Inhalte und ist vorerst nur für Forschende zugänglich. Entwickelt wird das Modell von fünf Universitäten – darunter die Universidade Nova de Lisboa und das Instituto Superior Técnico – sowie mehreren nationalen Forschungszentren.
„Es handelt sich noch um eine Beta-Version, mit viel Raum für Weiterentwicklung“, sagte João Magalhães, Forscher an der Universidade Nova. Eine verbesserte Version soll bis Ende September 2025 erscheinen. Diese soll verlässlich Auskunft über die portugiesische Sprache, Geschichte und Kultur geben – ohne Risiko für die Nutzer.
Die endgültige Version wird für das zweite Quartal 2026 erwartet. Sie soll verschiedene Datenformate verarbeiten und sich durch umfassendes Wissen über Portugals Literatur, Wissenschaft und kulturelles Erbe auszeichnen.
Das Projekt wird mit € 5,5 Mio. aus der Aufbau- und Resilienzfazilität (PRR) gefördert. Magalhães betonte, dass das Feedback von Nutzern entscheidend für die Weiterentwicklung sei.

