Die portugiesische Regierung hat die Sonderhilfen nach den schweren Unwetterschäden auf weitere Gemeinden ausgeweitet. Die Kommunen Alcoutim, Faro und Monchique werden nun in den Rahmen der außergewöhnlichen Unterstützungsmaßnahmen aufgenommen, die im Zuge der Ausrufung des Katastrophenzustands vorgesehen sind.
Grundlage ist der am 24. Februar veröffentlichte Erlass Nr. 2389-A/2026. Wie die regionale Entwicklungskommission CCDR Algarve mitteilt, wurde der Erlass vom Wirtschafts- und Territorialkohäsionsminister Manuel Castro Almeida sowie vom Innenminister Luís António Trindade Nunes das Neves unterzeichnet.
Mit dem Dokument werden – gemäß Absatz 3 der Ministerratsresolution Nr. 15-B/2026 vom 30. Januar – weitere betroffene Gemeinden offiziell identifiziert. In der Region Algarve betrifft dies Alcoutim, Monchique und Faro. In Faro konzentrieren sich die gemeldeten Schäden überwiegend auf der vorgelagerten Insel.
Durch diese formale Anerkennung sind nun die Voraussetzungen erfüllt, um die vom Staat vorgesehenen außerordentlichen Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen umzusetzen. Ziel ist es, die entstandenen Schäden abzufedern und die Rückkehr zur Normalität in den betroffenen Gebieten möglichst rasch zu beschleunigen.

