Portugals Regierung plant, die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Portugal und der portugiesischen Gemeinschaft im Ausland zu stärken. Staatssekretär Emídio Sousa kündigte im Rahmen der Initiative „Portugal Nação Global“ an, Unternehmer und Kommunalvertreter zu Treffen am 29. und 30. April in Lissabon zusammenzubringen, um Investitionsmöglichkeiten und Partnerschaften im Inland zu fördern. Im Zentrum stehen Meetings zwischen portugiesischen Unternehmen und erfolgreichen Geschäftsleuten der portugiesischen Gemeinschaft im Ausland, u. a. aus den USA, Kanada und Brasilien. Zusätzlich erhalten Bürgermeister aus dem ganzen Land die Gelegenheit, ihre Projekte in kurzen Pitches vorzustellen. Ziel sei es, „ein Portugal zu zeigen, das sich behauptet, kämpft und nicht resigniert“, so Sousa.
Langfristig soll die Initiative auf Lehrende, Wissenschaftler, Autoren und Kulturschaffende ausgeweitet werden, um auch die intellektuelle und kreative portugiesische Gemeinschaft im Ausland einzubeziehen. Bei seinem Besuch in London traf Sousa lokale Gemeindevertreter, Schulen und Vereine, darunter das „Little Portugal“ in Lambeth. Mit rund 400.000 Portugiesen zählt die Gemeinschaft im Vereinigten Königreich zu den größten weltweit.
Die Veranstaltung soll die portugiesische Gemeinschaft im Ausland strategisch als Partner für die wirtschaftliche, soziale und territoriale Entwicklung Portugals einbinden und neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.

