Diesen Sommer haben Wissenschaftsbegeisterte die Möglichkeit, an Citizen-Science-Projekten teilzunehmen, die Natur zu erkunden und gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Umweltforschung zu leisten.
Acht Projekte laden dazu ein, aktiv an der Forschung in verschiedenen Bereichen der Natur mitzuwirken. Die Initiativen umfassen die Beobachtung von Algenansammlungen an Stränden zur frühzeitigen Erkennung von Ungleichgewichten in den Meeresökosystemen, die Zählung von Schmetterlingen für die Überwachung des Rückgangs der Insekten auf der ganzen Welt sowie die Erfassung von Delfin- und Walsichtungen, um zum Wissen über die Artenvielfalt der Wale in Portugal beizutragen.
Außerdem gibt es Projekte zum Aufzeichnen des Gesangs von Zikaden, das Dokumentieren von Quallen und anderen gallertartigen Organismen in portugiesischen Gewässern (Fotos per Mail an plancton@ipma.pt), die Suche nach Rochen- und Hai-Eiern, die Erforschung von Meereswäldern (bestehend aus Meerespflanzen, Makroalgen oder Korallen) bei Ebbe, beim Tauchen oder beim Schnorcheln und zuletzt die Sammlung von Informationen über Europas größte Käferart, den Hirschkäfer (Lucanus cervus) und andere Arten wie der Vaquinha-Käfer (Dorcus parallelipipedus) oder der Europäische Nashornkäfer (Oryctes nasicornis).
Diese Citizen-Science-Projekte zielen darauf ab, Wissenslücken zu schließen und das Verständnis für die Tier- und Pflanzenwelt in Portugal zu verbessern. Durch die Teilnahme können Bürger aktiv zum Schutz der Natur beitragen und sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen. Interessierte können sich den Projekten anschließen, indem sie Informationen oder Fotos an die jeweiligen Forschungsteams senden oder sich auf den entsprechenden Plattformen anmelden.
Von Jonna Hahn

