Die Mieten in Portugal sind im Juli im Jahresvergleich um 0,9 % gestiegen. Damit endet nach Angaben des Immobilienportals Idealista eine sechsmonatige Phase rückläufiger Mietpreise. Der landesweite Median lag Ende Juli bei € 17,7 pro Quadratmeter. Besonders stark verteuerten sich die Mieten in der Algarve. Mit einem Plus von 34,3 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Region den höchsten Anstieg des Landes. Gleichzeitig bleibt die Algarve mit einem Median von € 22,5 pro Quadratmeter der teuerste Mietmarkt Portugals und liegt damit noch vor der Metropolregion Lissabon mit € 20,7 pro Quadratmeter. Auch auf Distriktebene führt Faro die Statistik an: Der Distrikt verzeichnete ebenfalls einen Anstieg von 34,3 % und behauptet mit € 22,5 pro Quadratmeter seine Spitzenposition vor Lissabon (€ 21,4) und Madeira (€ 16,2).
Ein anderes Bild zeigt sich in der Stadt Faro. Dort sanken die Angebotsmieten im Jahresvergleich um 1,9 %. Zu den größten Rückgängen unter den Distrikthauptstädten zählen Porto (-11,5 %) und Coimbra (-9,9 %). Die höchsten Zuwächse verzeichneten Viana do Castelo (+28,7 %), Aveiro (+15,4 %), Funchal (+13,8 %) und Santarém (+12,2 %). Portugalweit bleibt Lissabon mit € 23,5 pro Quadratmeter die teuerste Stadt für Mietwohnungen, gefolgt von Porto (€ 18,1) und Funchal (€ 17,3). Die günstigsten Mieten finden sich in Castelo Branco, Viseu, Leiria und Santarém.

