Die Stadt Lissabon vermerkt einen Rückgang der Obdachlosigkeit von 7,6 % im Jahr 2024. Das geht aus dem jüngsten Bericht der Planungs- und Interventionseinheit für Obdachlose hervor. Die Daten schließen Zahlen bis einschließlich dem 31.12.2024 ein. Darin werden 3.122 Personen als Obdachlos verzeichnet. Der Vorjahresbericht sprach zu diesem Zeitpunkt von 3.378 Personen. Eingeschlossen sind Menschen, die auf der Straße leben oder in Notunterkünften gemeldet sind.
„Das sind gute Zahlen, aber natürlich ist das nicht genug. Ich bin immer noch nicht zufrieden, niemand kann zufrieden sein, wenn es immer noch Menschen in dieser Situation gibt“, betonte Carlos Moedas, der Bürgermeister von Lissabon.
Den Rückgang führt er auf die Maßnahmen im Rahmen des Kommunalplans für Obdachlose zurück, der eine Investition von € 70 Mio. über einen Zeitraum von sieben Jahren, von 2024 bis 2030, vorsieht. Dazu zählt unter anderem die Erhöhung der Unterbringungskapazitäten von 800 vor vier Jahren auf 1.200 Plätze. sem

