Die Formel 1 könnte die Saison 2026 an einem anderen als ursprünglich geplanten Ort beenden, falls sich die Lage im Nahen Osten aufgrund des anhaltenden Krieges nicht stabilisiert. Nach der Absage von zwei Rennen steht der Rennkalender derzeit bei 22 Läufen. Die FIA und die FOM halten zwar offiziell am ursprünglichen Plan fest, bereiten jedoch Alternativen vor. Im Raum stehen laut „Marca“ drei Szenarien. Priorität hat weiterhin die Rückkehr zu den ursprünglich vorgesehenen Rennen in Katar und Abu Dhabi. Sollte dies nicht möglich sein, könnte eine Lösung in den USA gefunden werden: Las Vegas wäre als Saisonfinale mit einem zusätzlichen Rennen im Gespräch, wodurch die Saison reduziert und zugleich ein Doppel-Event in der Glitzermetropole geschaffen würde.
Eine weitere Option führt nach Europa – mit besonderer Relevanz für Portugal und die Region Algarve. Konkret wird Portimão als möglicher Austragungsort eines Finalrennens diskutiert, ebenso wie Barcelona. Damit könnte die Saison statt in der Wüste oder in Las Vegas an der Atlantikküste enden. Die Entscheidung der FIA und der FOM wird in den kommenden Monaten erwartet, abhängig von der geopolitischen Entwicklung und logistischen Machbarkeit. Klar ist: Die Königsklasse des Motorsports bleibt flexibel – und die Algarve könnte überraschend zur Bühne eines möglichen Saisonfinales werden.

