Die Kosten für den Einkauf essenzieller Lebensmittel sind in Portugal erneut gesunken und erreichen den niedrigsten Stand seit der ersten Märzwoche. Das geht aus Daten der Verbraucherorganisation DECO Proteste hervor. Der überwachte Warenkorb mit 63 Grundnahrungsmitteln kostete zuletzt € 253,63. Das entspricht einem Rückgang von € 3,17 bzw. 1,23 % gegenüber der Vorwoche. Damit verbilligt sich der Einkauf zum zweiten Mal in Folge. Der Warenkorb umfasst unter anderem Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Milchprodukte und Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln und Zucker. Trotz des Rückgangs beim Gesamtpreis verteuerten sich einige Produkte spürbar. Besonders stark stieg der Preis für Thunfisch in Pflanzenöl (+18 % auf € 1,63), gefolgt von Zwiebeln (+9 % auf € 1,64/kg), getrocknetem Knoblauch (+8 % auf € 3,41) und Frankfurter Würstchen (+7 % auf € 1,82).
Im Vergleich zum Jahresbeginn zeigt sich weiterhin ein gemischtes Bild: Während der Warenkorb insgesamt um € 11,81 (−4,88 %) günstiger wurde, liegen einzelne Produkte deutlich höher im Preis, etwa Carolino-Reis (+29 %) oder Fischarten wie Schwertfisch (+27 %) und Goldbrasse (+24 %). Im Vergleich zu 2022 bleibt das Preisniveau klar erhöht. Seit Januar 2022 ist der identische Warenkorb um € 65,93 teurer geworden – ein Plus von 35,13 %. Besonders stark betroffen sind Rindfleisch (+126 % auf € 13,14/kg) und Eier (+84 % auf € 2,10).

