Aljezur, Faro, Olhão, Tavira und Vila do Bispo sind die fünf Gemeinden in der Algarve, die Strände mit dem Prädikat „ZERO Poluição“ aufweisen – das gab heute die Umweltorganisation Zero bekannt. Ein Strand erhält diese Auszeichnung nur, wenn in den letzten drei aufeinanderfolgenden Badesaisons keinerlei mikrobiologische Belastung im Wasser nachgewiesen wurde. Laut Zero entspricht dieses Ziel den europäischen Vorgaben im Rahmen des Europäischen Grünen Deals, insbesondere dem Aktionsplan für Nullverschmutzung.
Landesweit wurden 81 Strände als „ZERO Poluição“ eingestuft – 22 mehr als im Vorjahr.
In der Algarve zählen dazu: Im Kreis Aljezur Odeceixe-Mar, Vale dos Homens und Vale Figueiras, in Faro Barreta, Culatra-Mar und Ilha do Farol-Mar, in Olhão Armona-Ria und Fuseta-Mar, in Tavira Barril, Ilha de Tavira-Mar und Terra Estreita und in Vila do Bispo Furnas, Ingrina und Zavial.
Im Jahr 2025 machen die „ZERO Poluição“-Strände bereits 12 % der insgesamt 673 offiziellen Badegewässer Portugals aus – ein Zuwachs von 3 % gegenüber 2024, als nur 59 Strände diese Klassifikation erhielten. Alle im Vorjahr ausgezeichneten Strände gelten gemäß gesetzlicher Einstufung als „ausgezeichnete Badegewässer“. Allerdings reicht oft schon ein einziger mikrobiologischer Befund – selbst weit unter dem Grenzwert – aus, um diese Klassifikation wieder zu verlieren. Dieses Jahr verließen 19 Strände die Liste, 41 neue kamen hinzu. Spitzenreiter unter den Gemeinden mit den meisten „ZERO Poluição“-Strände sind Torres Vedras (11 Strände), Grândola (7) und Alcobaça (4).
Abschließend erinnert die Organisation daran, dass die große Mehrheit der ausgezeichneten Strände an der Küste liegt. Dies zeige, „wie viel noch zu tun ist, um auch die Wasserqualität von Flüssen und Bächen in Portugal zu verbessern – insbesondere durch Maßnahmen zur Verbesserung der städtischen Abwasserentsorgung und zur Kontrolle industrieller Einleitungen.

