Die Regierung bringt ein Projekt zur besseren Brandprävention in Schutzgebieten mithilfe neuer Technologien auf den Weg. Wie die Agentur Lusa berichtet, startet die Initiative „Intelligente und sichere Schutzgebiete“ (APIS) zunächst mit Pilotprojekten im Naturpark Alvão und in der Serra do Açor.
Der entsprechende Erlass soll noch diese Woche veröffentlicht werden. Ziel ist es, das Brandrisiko zu senken und die Reaktionsfähigkeit zu verbessern, wie Umweltministerin Maria da Graça Carvalho bereits angekündigt hatte.
Im Naturpark Alvão (Vila Real) wird das Projekt gemeinsam mit dem Labor ForestWISE umgesetzt, in der Serra do Açor (Coimbra) mit einem Forschungszentrum der Universität Coimbra. Für beide Vorhaben stehen jeweils bis zu 125.000 Euro für dieses und das kommende Jahr bereit.
Beide Regionen waren im vergangenen Jahr von Bränden betroffen. Bei Erfolg könnte das Modell auf weitere Schutzgebiete ausgeweitet werden.
Das Projekt soll insbesondere die Früherkennung von Bränden sowie Überwachungssysteme verbessern. Koordiniert wird APIS vom Institut für Natur- und Waldschutz ICNF und finanziert über den Umweltfonds – vor dem Hintergrund steigender Risiken durch den Klimawandel.

