Die portugiesische Regierung hat der Umweltagentur APA grünes Licht für ein Küstenschutzprojekt im Raum Loulé gegeben. Konkret geht es um die Auffüllung von Sand auf dem 6,6 km langen Küstenabschnitt zwischen Quarteira und Garrão. Die Arbeiten sollen nach dem Ende der Badesaison beginnen und werden mit insgesamt € 14,2 Mio. aus dem EU-Kohäsionsfonds und dem nationalen Umweltfonds finanziert.
Ziel der Maßnahme ist der Schutz besonders gefährdeter Küstenzonen im Rahmen eines integrierten Küstenmanagements in der Algarve. Dabei stehen die Prävention und Minderung von Risiken durch Klimawandel im Vordergrund.
Die betroffene Küstenlinie leidet zunehmend unter Erosion, die laut APA unter anderem durch maritime Bauwerke wie den Fischerhafen und die Wellenbrecher in Quarteira begünstigt wurde.

