In Portugal endet heute die kritischste Phase der Waldbrandsaison. Ab morgen wird das Aufgebot zur Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden reduziert.
Von Juli bis Ende September standen in der höchsten Einsatzstufe 15.149 Einsatzkräfte, 3.463 Fahrzeuge und 81 Luftfahrzeuge bereit.
Seit Jahresbeginn wurden knapp 8.000 Brände registriert, 9 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Die verbrannte Fläche ging dagegen um 72 % auf 74.267 Hektar zurück.
Am stärksten betroffen war der Norden mit rund 44.046 Hektar verbrannter Fläche, gefolgt von der Zentralregion (22.587 Hektar) und dem Alentejo (5.389 Hektar). Rund die Hälfte der verbrannten Fläche entfiel auf Tage mit hoher Waldbrandgefahr.
In den kommenden 15 Tagen gilt die nächstniedrigere Einsatzstufe. Dafür sind 12.866 Einsatzkräfte, 2.857 Fahrzeuge und 67 Luftfahrzeuge vorgesehen. Das Innenministerium betonte, dass weiterhin ein „robustes“ Einsatzaufgebot im Land verbleibe.

