Portugal wurde offiziell in das Hurrikankomitee der Region IV der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) aufgenommen – eine Entscheidung, die auf einen Antrag des portugiesischen Wetterinstituts IPMA zurückgeht. Obwohl Portugal geografisch nicht direkt zur betroffenen Region zählt, begründet das IPMA die Mitgliedschaft mit der zunehmenden Bedrohung durch tropische Wettersysteme im Atlantik, die auch den portugiesischen Raum, insbesondere die Azoren, betreffen.
Die Region IV umfasst Länder wie Kanada, die USA, Frankreich, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Spanien sowie Staaten Mittelamerikas und der Karibik. Portugal wird künftig technisches und wissenschaftliches Know-how beisteuern und seine meteorologischen Beobachtungskapazitäten, insbesondere durch neue Radarstationen auf den Azoren, in das Netzwerk integrieren.
Neben dem Zugang zu Entscheidungen des Komitees erhält Portugal auch die Möglichkeit, an Trainings- und Qualifizierungsprogrammen teilzunehmen. Für das IPMA ist der Beitritt ein strategischer Schritt, der nicht nur die nationale Sicherheit stärkt, sondern auch die internationale Zusammenarbeit im Hurrikanschutz verbessert und zur Effizienz des Warn- und Reaktionssystems im Nordatlantik beiträgt.

