An diesem Wochenende findet in Loulé und in Alte das Opernfestival Festival Informal de Ópera (FIO) statt – mit einem Programm, das darauf abzielt, die Oper einem breiteren Publikum näherzubringen.
Die 3. Ausgabe des Festivals präsentiert vier neue Opern – allesamt Uraufführungen, eigens für die jeweiligen Spielorte konzipiert. Darüber hinaus erwarten die Besucher besondere Programmpunkte wie eine Opern-Flashmob, eine Podiumsdiskussion und kreative Klangrouten, die die verschiedenen Festivalorte miteinander verbinden.
Die vier Originalwerke portugiesischer Künstlerteams sind:
- Mane-Quim/Pig-Malião von Gerson Batista und Tiago Schwäbl
(Samstag, 21 Uhr, Anfiteatro António Aleixo, Parque Municipal von Loulé) - M.O.G.A. von Sara Ross und Inês Barahona
(Samstag, 22 Uhr, Santuário da Mãe Soberana, Loulé) - Coisas do Verão von João Caldas und Pedro Rodrigues
(Sonntag, 18 Uhr, Escola Profissional in Alte) - Abelardo e Heloísa von Fátima Fonte und Patrícia Portela
(Sonntag, 19:30 Uhr, Anfiteatro da Fonte Grande, Alte)
Eröffnet wird das Festival mit einem opernhaften Flashmob am Samstag um 11 Uhr in der Markthalle von Loulé.
„Das FIO lebt von Begegnungen zwischen Musik, Sprache, Kulturerbe und Gemeinschaft. Jede Ausgabe entwickelt ihre eigene Identität – immer im Dialog mit den Orten, in dem das Festival stattfindet“, erklärt Fátima Fonte aus der künstlerischen Leitung.
Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Jan Wierzba und Rita Castro Blanco. Zu den Mitwirkenden zählen die Solisten Ana Caseiro, Sara Afonso, António Lourenço Menezes und Ricardo Rebelo da Silva.
Darüber hinaus sind Musiker des Algarve-Orchesters sowie der Coro da Aldeia Teil des künstlerischen Teams.

