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Geschichte

Haus der Geschichte

By agasparSa. 01. Oktober 2022Updated:Do. 25. Juli 20249 Mins Read

Das städtische Museum von Faro

Die Hauptstadt der Algarve ist eine Stadt mit vielseitigem Charme und einer jahrhundertelangen Geschichte. Wo einst Römer und Mauren hausten, erkunden heute Touristen verschiedener Nationalitäten die historischen und künstlerischen Zeugnisse von Faro. Ein Besuch im Museum Municipal de Faro ist dabei unerlässlich

Mit über 100 Jahren ist das städtische Museum von Faro eines der ältesten Museen der Algarve und nachdem es in diversen Gebäuden untergebrachte war, ist der derzeitige Standort im ehemaligen Kloster Nossa Senhora da Assunção, der, der am besten zu ihm passt. Allein der Kreuzgang, das Aushängeschild des Museums, strahlt Sinnlichkeit aus und ist einen Besuch wert. In den Ausstellungsräumen, verteilt auf zwei Etagen, können Besucher eine Art Zusammenfassung der ­Geschichte der Stadt sehen. Dafür sorgt ein qualifiziertes und erfahrenes Team, das ­jeden Tag daran arbeitet, den Service des Stadt­museums zu verbessern und neues Publikum anzuziehen. Seit elf Jahren wird das Team von Marco Lopes geführt.

Für diesen Monat und bis Anfang 2023 ist einiges geplant. Sehr enthusiastisch ist der 45-jährige Museumsdirektor über das Interna­tionale Treffen Römischer Bildhauerei, das Ende des Monats in Faro und in Mértola stattfindet. „Diese Treffen finden alle zwei Jahre statt. Die vorigen wurden in Spanien und Italien abgehalten, die großen Bezugspunkte der römischen Zeit. Bei den Vorträgen, die für alle zugänglich sind, handelt es sich um eine Art Bestandsaufnahme dessen, was im Bereich der römischen Skulptur seit dem letzten Treffen entdeckt wurde. Wir werden portugiesische, spanische, italienische, deutsche und US-amerikanische Forscher zu Gast haben, darunter einige der wichtigsten auf ihrem Gebiet“, so Marco Lopes. Die Wahl fiel dieses Jahr auf Portugal, da das städtische Museum von Faro die kaiserlichen Büsten von Agrippina der Jüngeren und von Hadrian in seiner Sammlung hat, die, zusammen mit einer dritten Büste von Gallienus, Ende 2021 als Nationalschatz anerkannt wurden. Die Büsten wurden 1966 bei archäologischen Ausgrabungen in der römischen Villa von Milreu (Estoi) entdeckt und sind laut Museumsdirektor „absolut außergewöhnliche Beispiele! Das Beste, was die römische Bildhauerei in Portugal zu bieten hat“. Mértola verfügt ebenfalls über einen wichtigen römischen Skulpturensatz und vor Kurzem wurde eine weitere Skulptur entdeckt, die noch erforscht wird, aber bereits für Aufsehen sorgt.

Auch Ausstellungen bietet das Museum. „Itinerários“ läuft noch bis zum 16. Oktober. Verschiedene Künstler aus dem 20. Jh. zeigen Algarve-Landschaften. „Wir machen eine Reise durch die Algarve anhand der Gemälde bekannter Künstler. Einige sind aus der Region, andere nicht, aber sie kamen hierher, angezogen von der Landschaft und dem außergewöhnlichen Licht, der Architektur, familiären oder freundschaftlichen Bindungen oder um zu arbeiten und hielten ihre Eindrücke fest“, erklärt Marco Lopes. Roberto Nobre, ein Filmemacher und Maler aus São Brás de Alportel, schrieb 1920, dass die Region so viele Künstler anzog, dass ein Algarve-Malkreis ins Leben gerufen werden sollte. „Dazu kam es leider nicht“, so der Museumsleiter, „aber wir wollen Nobre und seine Idee mit dieser Ausstellung ehren“. Die meisten Gemälde gehören der Millenium BCP-Sammlung an, andere wurden von ­Museen wie dem Museu Nacional Soares dos Reis in Porto, dem Museu Nacional do Chiado in Lissabon oder dem Museum von Olhão ausgeliehen, andere Werke sind von privaten Sammlern oder von der Sammlung des Museums von Faro. Mit dabei sind Werke von Pousão, Falcão ­Trigoso, Lyster Franco, Eduardo Viana, Mário Eloy, Carlos Porfírio, Manuel Batista, Costa Pinheiro oder Júlio Pomar.

Ebenfalls bis zum 16. Oktober läuft die Fotoausstellung „Os 2 da 33A“ der brasilianischen Fotografen Lucia Medeiros und Vinicius Almada. Hinter dem enigmatischen Titel (z. Dt.: Die zwei vom 33A) liegt eine einfache Erklärung: 33A ist der Name des Ausstellungsraumes, der ihnen zugeteilt wurde. Gezeigt werden Natur- und Stadtaufnahmen und die Besucher sollen erraten, welcher der beiden Fotografen für das jeweilige Bild verantwortlich ist. Zum Ende wird die Urheberschaft enthüllt.

„Joaquim António Viegas – a construção de um cenógrafo” kann bis Ende Februar 2023 besichtigt werden. „Wir wollen dem ­Publikum Persönlichkeiten aus Faro präsentieren, die hier wenig bekannt waren oder sind, aber außerhalb der Region Erfolg hatten. So wie ­Viegas, der sich in der Welt der Szenografie einen Namen gemacht und an den renommiertesten Theatern des Landes gearbeitet hat“, ­berichtet Lopes. Zuvor hatte Viegas an der Kunsthochschule in Lissabon studiert. Einige seiner Zeichnungen und Gemälde aus dieser Zeit sind in dieser Ausstellung zum ersten Mal zu sehen, ebenso wie seine Skizzenbücher. ­Viegas war auch derjenige, der die Sammlung von 33 Filmplakaten aus dem goldenen Zeitalter der französischen Filmindustrie zusammentrug, die nun in den Händen des Museums von Faro ist und demnächst als Nationalschatz anerkannt werden könnte. „Die Cinemateca ­Nacional, deren Stellungnahmen ausschlag­gebend dafür war, bestätigt die enorme Bedeutung dieser Plakate. In einigen Fällen beweisen nur diese Plakate, dass es die Filme gab“, so der Museumsleiter.

Ab November wird das Museum Werke von Isolino Vaz ausstellen, ein Künstler aus Vila Nova de Gaia im Norden Portugals, der ebenfalls eine starke Verbindung zur Algarve hatte. Im Rahmen seines 100. Geburtstages werden landesweit Ausstellungen und Vorträge stattfinden und Faro wird sich den Feierlichkeiten anschließen. „Wir wollen zeigen, dass er ein vielseitiger Künstler war. Er hat nicht nur gemalt und gezeichnet, sondern war auch Keramiker, Bildhauer und hat Buntglasfenster ­gefertigt. Geplant sind auch ein Vortrag und ein ­Konzert“, verrät Lopes.

Ständige Ausstellungen des Museums sind die Römische, die Maurische, die der Antiken Malerei und eine Wappensammlung, die von Gemeindewappen über königliche bis hin zu Wappen von Familien reicht, die im militärischen oder religiösen Leben der Stadt eine wichtige Rolle spielten. Für den Museums­direktor sind alle Ausstellungen wichtig und ergänzen sich gegenseitig. Dennoch hebt er die Römische hervor, zu der neben den Büsten auch das Mosaik des Meeresgottes gehört, das seit 2018 ebenfalls als Nationalschatz eingestuft ist. „Nicht nur wegen dieser Stücke, die von einer reichen Gesellschaft mit einem besonderem Kunstinteresse zeugen, sondern auch, weil die gesamte Ausstellung die Wichtigkeit und die wirtschaftliche Stärke von Ossonoba, wie Faro zur römischen Zeit hieß, darstellt“, begründet er seine Wahl.

Aber auch die der Antiken Malerei will Lopes hervorheben. „Diese Ausstellung ist, wie ich zu sagen pflege, eine Art Kunstgeschichtsbuch. Sie durchläuft verschiedene Jahrhunderte, verschiedene künstlerische Stile und zeigt einmal mehr, dass es in Faro Menschen mit künst­lerischem Feingefühl und der Möglichkeit gab, Werke von Rang in Auftrag zu geben. Zudem beweist die Ausstellung die damalige Welt­offenheit von Faro. Heute haben wir den Kosmo­politismus, der sich im Tourismus zeigt. In der Vergangenheit gab es dies auch durch die Anwesenheit von Händlern und Geschäftsleuten – Faro hatte einen sehr aktiven Hafen – sowie von Künstlern. Der Raum der Antiken Malerei zeugt davon. Wir haben viele italienische, nordeuropäische und spanische Gemälde. Faro hatte das Anliegen, schöne Gemälde in seinen Kirchen zu haben und sich mit dem, was im Ausland im Kunstbereich geschah, auf dem Laufenden zu halten. Wir haben hier in der Tat eine außer­gewöhnliche Sammlung“, so Lopes, der uns verrät, dass sich seine Lieblingsstücke unter der gesamten Museumssammlung, in diesem Raum befinden. „Es sind der Heilige Petrus und der Heilige Paulus, zwei italienische Porträts, die ich sehr schätze. Rätselhafte ­Stücke, von enormer visueller Kraft. Sie scheinen mit uns kommunizieren zu wollen. Es gibt viel Religiöses, Spirituelles in diesen Gemälden und sie sind von großer künstlerischer Qualität. Für mich sind sie Vertraute, zu denen ich gehe, wenn ich nachdenken muss“, gibt der Museumsdirektor schmunzelnd zu. Weitere Lieblingsstücke sind einige azulejos aus dem 16. Jh. aus dem indischen Goa, die zur azulejo-­Sammlung von ­Ramalho Ortigão gehören, aber derzeit nicht zur Schau stehen.

Ebenfalls im Depot aufgehoben ist ein Stück, das viele als das Prachtstück des Museums betrachten und deshalb nicht verstehen, wieso es nicht ausgestellt ist. Nkisi Nkondi ist eine afrikanische Skulptur aus dem 19. Jh. und wurde 1917 in die Sammlung des Stadtmuseums aufgenommen, nachdem sie an der Grenze des Kongo zu Angola und Zaire entdeckt worden war. Sie hat eine anthropomorphe Form und ist mit Nägeln, Eisen- und Kupferelementen bedeckt. Auf der Brust trägt sie eine hängende Rassel; die Holzschnitzerei und der halb geöffnete Mund betonen ihre Ausdruckskraft. „Wie in jedem Museum der Welt, wird nicht alles, was im Depot ist, ausgestellt. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Aus Platzmangel, weil die Stücke nicht gut erhalten sind, weil sie noch nicht erforscht wurden oder aus Sicherheitsgründen, um nur einige zu nennen. Die Nkisi wurde bereits mehrmals ausgestellt und wird nächstes Jahr im Rahmen einer temporären Ausstellung wieder zu sehen sein. Das Stück muss in einen bestimmten Kontext integriert werden, Teil einer Geschichte sein. Es ist das einzige Stück afrikanischer Kunst, das das Museum besitzt, und daher macht es keinen Sinn, es in einem der Räume der maurischen oder römischen Epochen oder der ­Antiken ­Malerei unterzubringen. Wir müssen einen Kontaktpunkt finden, um sie ausstellen zu können. Dies wird der Fall bei der Ausstellung im kommenden Jahr sein, deren Thema Religiosität und Spiritualität ist“, begründet Lopes.

Obwohl das Museum ein ruhiger Ort ist, geschieht viel hinter den verschlossenen Türen. Die Abteilung für Restaurierung/Konservierung hat alle Hände voll zu tun. Sie kümmert sich nicht nur um die Museumssammlung, sondern auch um Stücke von anderen Institutionen und Rathäusern der Region. Eines der kuriosesten Aufträge war die Restaurierung der Grabstätte des Dichters Bernardo de Passos auf dem Friedhof von São Brás de Alportel. In der Kultur­mediationsabteilung, früher Bildungs­abteilung, wird längst nicht mehr nur mit Schulklassen gearbeitet. „Wir organisieren auch Besichtigungen für Menschen mit Behinderung, für Senio­ren oder für Familien und bieten Workshops an“, erklärt Lopes. Das Archäologie-­Team erforscht Stücke der Museumssammlung und ist in Faro bei Bauarbeiten an archäologisch sensiblen Stellen mit dabei. Das Team ist zudem für das Museu Regional do Algarve zuständig, das sich der Ethnografie widmet, sowie für die Galeria Trem (zeitgenössische Kunst) und für die Ermida de Santo António do Alto, die sich dem Heiligen ­Antonius widmet. Im Stadt­museum werden auch Vorträge, Theater und Tanzshows oder Konzerte, immer in Verbindung mit den Ausstellungen, organisiert und selbstverständlich ist das Museum auch in den sozialen Netzwerken vertreten. Auf der Facebook-Seite gibt es täglich Einträge zu Kuriositäten, die stets mit der Geschichte der Stadt oder der Museumssammlung verbunden sind. Unter https://vr.unit360.pt/mmfaro/index.­htm ist ein virtueller Rundgang durch das Museum möglich. Leider sind die Informationen nur auf Portugiesisch abrufbar. Eine Lücke, wie Lopes einräumt. Was der Museumsleiter ebenfalls bedauert ist, dass der Zugang zu den Ausstellungen im ersten Stockwerk Rollstuhlfahrern nicht möglich ist. Zwar gäbe es ein Projekt für einen Aufzug, aber keine Frist, um es umzusetzen. Dies war eine seiner ersten Forderungen, als er die Leitung des Museums übernahm, doch bislang gab es kein Budget.

Text und Fotos: Anabela Gaspar in ESA 10/2022

Museu Municipal de Faro
Largo D. Afonso III, 14
museu.municipal@cm-faro.pt
Tel: 289 870 827/9
Di – Fr 10 – 18 Uhr
Sa & So 10.30 – 17.30 Uhr
So Eintritt frei bis 14.30 Uhr
cm-faro.pt/pt/menu/215/museu-municipal-de-faro.aspx
Facebook & Instagram: museumunicipaldefaro

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