Der Geoparque Algarvensis hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Der UNESCO-Weltgeoparkrat hat die Bewerbung offiziell genehmigt – der vorletzte Schritt vor der endgültigen Aufnahme in das Globale Geopark-Netzwerk, die voraussichtlich im Frühjahr 2026 vom Exekutivrat der UNESCO in Paris bestätigt wird.
Die Initiatoren des Projekts zeigten sich begeistert. „Dies ist ein bedeutendes internationales Anerkennungsergebnis, das die jahrelange harte Arbeit und das Engagement der lokalen Gemeinschaften, der politischen Entscheidungsträger und des Projektteams würdigt“, betonten sie. Gleichzeitig dankten sie „allen Partnern, Institutionen, Schulen und Bürgern, die täglich zum Erfolg dieses Projekts beitragen“ und bekräftigten ihr Ziel, weiterhin nachhaltige Entwicklung, den Schutz des Natur- und Kulturerbes sowie die Förderung der Gemeinschaften voranzutreiben.
Die Bewerbung für den Geoparque Algarvensis begann 2020, als die Gemeinden Loulé, Silves und Albufeira die Initiative starteten. Seither wurden Schulen, kulturelle Vereinigungen, Universitäten und Forschungszentren eingebunden, um Bildung, nachhaltigen Tourismus und die Wertschätzung des geologischen Erbes zu fördern. 2021 wurde die Bewerbung offiziell eingereicht. Im Sommer 2022 besuchte eine UNESCO-Bewertungskommission die Algarve und führte Gespräche mit Politikern, Wissenschaftlern, Lehrkräften, Unternehmern und Bürgern. Besonders hervorgehoben wurden das Engagement der lokalen Gemeinschaften und das wissenschaftliche Potenzial der Region. 2023 fiel die Entscheidung der Gutachter positiv aus, nun wurde sie vom Weltgeoparkrat bestätigt.
Sollte der Geoparque Algarvensis in das weltweite Geopark-Netzwerk aufgenommen werden, wird die Algarve neben den bereits anerkannten portugiesischen Geoparks Naturtejo, Açores, Arouca und Estrela stehen und die internationale Sichtbarkeit Portugals im Geopark-System stärken.

