Bis zum 30. August zeigt das Museum von Portimão die Ausstellung „Uma Poética Resistente“ mit etwa 60 Werken des portugiesischen Neorealismus. Vertreten sind Künstler wie Margarida Tengarrinha und Querubim Lapa (beide aus Portimão) sowie José Dias Coelho, Júlio Pomar, Maria Barreira, Rogério Ribeiro, Alice Jorge, Júlio Resende, Sá Nogueira, Cipriano Dourado, Jorge de Almeida Monteiro und João Hogan.
Die Schau ist eine Kooperation mit dem Museum des Neorealismus in Vila Franca de Xira, das die Exponate aus seiner Sammlung bereitstellt. Erstmals sind die Werke – Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Fotografien – nun in der Algarve zu sehen. Die Ausstellung zeichnet ein Bild der neorealistischen Bewegung in Portugal, die sich von Mitte der 1930er- bis Ende der 1950er-Jahre während der Diktatur des Estado Novo entwickelte. Die Künstler thematisierten die soziale Realität eines armen Landes, verbanden widerständige Poetik mit der Hoffnung auf die Kraft der Kunst und agierten fernab der offiziellen Kunstpolitik der damaligen europäischen Diktaturregime.
Öffnungszeiten: Bis 15. Juli: Di 14.30 – 18 Uhr, Mi – So 10 – 18 Uhr. Vom 15. Juli bis 31. August: Di – So 15 – 23 Uhr.

