Die portugiesische Regierung hat den Maßnahmenpaket zur Stärkung der Krisenfestigkeit „Portugal Transformação Recuperação e Resiliência“ (PTRR) mit einem Volumen von rund € 22,6 Mrd. vorgestellt, der bis 2034 umgesetzt werden soll. Hintergrund sind die schweren Unwetter zu Jahresbeginn; Ziel ist eine strukturelle Stärkung der Krisenfestigkeit des Landes.
Vorgesehen sind Investitionen in Katastrophenschutz, Rettungsdienste sowie Strom- und Gasnetze. Besonders umstritten ist ein geplanter Fonds für Natur- und Erdbebenkatastrophen, der mit einer verpflichtenden Gebäudeversicherung verbunden werden soll.
Die Opposition reagierte überwiegend kritisch. Die Sozialistische Partei (PS) sprach von einer „Marketing-Operation“ ohne neue Inhalte, Chega kritisierte zusätzliche Bürokratie und warf der Regierung „Missachtung“ der Sturmopfer vor. Auch andere Oppositionsparteien sehen im PTRR vor allem ein propagandistisches Instrument.

