Die Umweltbehörde APA hat die seit 2024 geltenden Beschränkungen für neue Grundwasserentnahmen (Brunnen) in der Algarve weitgehend aufgehoben. Grund ist die Erholung der Grundwasserleiter nach den Niederschlägen im aktuellen Wasserwirtschaftsjahr.
Ausgenommen bleiben die Gebiete „Campina de Faro – Vale de Lobo“ sowie der Küstenstreifen zum Schutz vor Salzwassereintritt. Neue Anträge können nun wieder gestellt werden. Alle Stauseen der Algarve liegen derzeit bei über 80 % Füllstand.
Weiterhin ausgesetzt bleibt die Vergabe neuer Nutzungstitel für Grundwasserressourcen.
Untersagt ist auch weiterhin die Grundwassernutzung zur landwirtschaftlichen Bewässerung in Gebieten öffentlicher Bewässerungssysteme; private Entnahmen sind dort nur als außergewöhnliche Notfallmaßnahme bei Wasserknappheit und mit behördlicher Genehmigung erlaubt.

