Im Rahmen des Programms Algarve 2030 wurde die öffentliche Ausschreibung zur Finanzierung des Onkologischen Referenzzentrums des Südens ausgeschrieben, einer seit Langem ersehnten Einrichtung, die jährlich rund 3.500 Patienten versorgen soll.
Diese technologische Einheit zur Diagnose und Therapie, spezialisiert auf die Prävention und Behandlung von Krebs, wird von der regionalen Gesundheitsbehörde ULS der Algarve errichtet, wie die regionale Entwicklungskommission der Algarve CCDR in einer Mitteilung bekanntgab. Das Investitionsvolumen wird auf € 12 Mio. geschätzt.
Das Onkologische Referenzzentrum des Südens wird im Parque das Cidades, nahe Faro, auf einem von den Gemeinden Loulé und Faro zur Verfügung gestellten Grundstück entstehen. In unmittelbarer Nähe ist auch der Bau des Zentralen Krankenhauses der Algarve geplant.
Laut der CCDR Algarve wird das Zentrum den Bedarf von etwa 800.000 Menschen abdecken und wichtige Kapazitäten in den Bereichen Krebsdiagnose, Krankheitsstadienbestimmung und Patientenbetreuung bieten. Dieses durch EU-Mittel finanzierte Projekt zielt darauf ab, die „bekannte regionale Ungleichheit beim Zugang zu präventiven, therapeutischen und onkologischen Versorgungseinrichtungen zu beheben, die durch das Fehlen einer spezialisierten Einrichtung des nationalen Gesundheitsdienstes südlich von Lissabon entstanden ist“, so die CCDR in ihrer Mitteilung.

