2025 haben mehr als 400 Beamte die Polícia de Segurança Pública (PSP) verlassen. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht zur inneren Sicherheit hervor. Konkret verzeichnete die PSP einen Nettoverlust von 437 Kräften. Während 895 Polizisten aus dem Dienst ausschieden, konnten lediglich 458 neu eingestellt werden. Die Mehrheit der Abgänge entfiel auf einfache Beamte, gefolgt von Führungskräften und Offizieren. Mit rund 19.600 Beschäftigten bleibt die PSP zwar eine der zentralen Säulen der inneren Sicherheit, doch sie ist zugleich die Sicherheitsbehörde mit dem größten personellen Rückgang im vergangenen Jahr. Ein ähnlicher Trend zeigt sich bei der Guarda Nacional Republicana (GNR), die ebenfalls mehr Abgänge als Neueinstellungen verzeichnete. Die Kriminalpolizei PJ und die maritime Polizei konnten hingegen Personal hinzugewinnen und entwickelten sich damit gegenläufig.
Insgesamt verloren Portugals Sicherheitskräfte im Jahr 2025 rund 430 Beschäftigte. Der Bericht macht zudem auf die Risiken des Polizeiberufs aufmerksam: Ein Beamter kam im Dienst ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt oder Opfer von Angriffen. Die Zahlen verdeutlichen den wachsenden Druck auf die Sicherheitsbehörden – und werfen Fragen nach Nachwuchsgewinnung, Arbeitsbedingungen und langfristiger Stabilität der inneren Sicherheit in Portugal auf.

