Der portugiesische Immobilienmarkt hat 2025 neue Rekorde erreicht. Laut Daten des Nationalen Statistikamtes INE stiegen die Hauspreise im Jahresvergleich um 17,6 % – die höchste Rate seit Beginn der Statistikreihe. Gleichzeitig wurden landesweit 169.812 Häuser verkauft, ein Anstieg von 8,6 % gegenüber 2024 und der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen.
Der Gesamtwert der Transaktionen erreichte € 41,2 Mrd., ein Plus von 21,7 % gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark verteuerten sich Bestandsimmobilien, die im Durchschnitt um 18,9 % stiegen, während Neubauten um 14,2 % zulegten.
Bestandswohnungen dominierten weiterhin den Markt: 136.245 Verkäufe entfielen auf bestehende Häuser (80,2 % des Gesamtmarktes), während Neubauten mit 33.567 Einheiten einen Zuwachs von 5,3 % verzeichneten. Familienkäufe machten 148.632 Transaktionen aus, entsprechend 87,5 % aller Verkäufe, mit einem Volumen von € 35,7 Mrd. (86,8 % des Marktes).
Die Mehrheit der Käufer hatte ihren steuerlichen Wohnsitz in Portugal: 161.341 Häuser gingen an inländische Käufer (95 % aller Transaktionen), während ausländische Käufer nur 8.471 Immobilien erwarben – ein Rückgang von 13,3 % gegenüber 2024. Besonders rückläufig waren Käufe von außerhalb der EU, die um 17,1 % sanken, während EU-Bürger 4.416 Häuser kauften (-9,6 %). Regionen wie die Algarve behielten jedoch ihren Anteil am ausländischen Markt (21,1 %).
Im vierten Quartal 2025 stiegen die Hauspreise um 18,9 % im Jahresvergleich, während die verkauften Einheiten mit 43.084 leicht zurückgingen (-4,7 %), der Wert der Transaktionen jedoch auf € 10,8 Mrd. zunahm (+5,9 %).
Der INE-Bericht unterstreicht, dass das Wachstum des portugiesischen Immobilienmarktes 2025 vor allem von inländischen Käufern getragen wurde, während internationale Nachfrage weiter abnahm.

