Porto gehört zu den fünf Finalisten im Wettbewerb um den Titel „Europäische Grüne Hauptstadt 2028“. Das gab die Europäische Kommission bekannt. Neben der nordportugiesischen Metropole haben es Aalborg (Dänemark), Bielsko-Biała (Polen), Košice (Slowakei) und Zaragoza (Spanien) in die Endrunde geschafft. Nach Einschätzung der unabhängigen Fachjury erzielt Porto in sämtlichen Bereichen der urbanen Nachhaltigkeit sehr gute Ergebnisse. Besonders hervorgehoben wurden das Wassermanagement sowie die Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. In den vergangenen Jahren investierte die Stadt u. a. in die Modernisierung der Infrastruktur, die Renaturierung von Ökosystemen und die stärkere Einbindung der Bevölkerung in Umweltprojekte. Die Jury lobte zudem den ganzheitlichen Ansatz, mit dem verschiedene Nachhaltigkeitsmaßnahmen miteinander verknüpft werden.
Portos Vizebürgermeisterin Catarina Araújo erklärte, die Nominierung sei eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg. Ziel sei es, zu zeigen, dass Porto nicht nur ein Anwärter auf eine europäische Auszeichnung sei, sondern eine Stadt, die sich konsequent für eine gerechte grüne Transformation und eine höhere Lebensqualität ihrer Einwohner einsetze.
Die finale Präsentation der Bewerber findet am 7. und 8. Oktober statt. Im Anschluss wird die EU den Gewinner bekannt geben. Die siegreiche Stadt erhält neben dem Titel ein Preisgeld von € 600.000, das für die Umsetzung weiterer Nachhaltigkeitsprojekte eingesetzt werden soll. Die Preisverleihung findet in Guimarães statt, das derzeit den Titel der Europäischen Grünen Hauptstadt trägt.

