Portugal und Spanien haben im vergangenen Monat auf der 36. Luso-Spanischen Gipfelkonferenz in Huelva eine „Klimaallianz“ vereinbart. Ziel ist die verstärkte Zusammenarbeit bei der Anpassung an den Klimawandel und der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit beider Länder.
An dem Treffen nahmen die Regierungschefs Luís Montenegro und Pedro Sánchez sowie 18 Minister teil. Geplant ist die Unterzeichnung von rund zehn bilateralen Abkommen in Bereichen wie Umwelt, Katastrophenschutz, Gesundheit, Cybersicherheit und Verbraucherschutz. Ein Schwerpunkt liegt auf einem Memorandum zum Katastrophenschutz, das grenzüberschreitende Risikobewertung und Notfallplanung stärkt. Außerdem soll eine gemeinsame Erklärung der Umweltministerien zur Bekämpfung des Klimawandels veröffentlicht werden.
Die Konferenz stand im Kontext der jüngsten Unwetter und Waldbrände auf der Iberischen Halbinsel.

