Die nationale Sicherheitsstrategie „Portugal Sempre Seguro 2026“ ist gestartet. Wie die staatliche Koordinationsstruktur für die Sicherheitsbehörden (SSI) mitteilte, sollen im Rahmen der landesweiten Operation verstärkte Kontrollen und Präventionsmaßnahmen durchgeführt werden. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsbehörden und staatlichen Einrichtungen zu verbessern und die öffentliche Sicherheit weiter zu erhöhen. Die Maßnahmen laufen das gesamte Jahr über und betreffen das gesamte Staatsgebiet. Neben verstärkten Verkehrskontrollen gehören auch Maßnahmen gegen illegale Migration, Drogenhandel sowie Kontrollen von Waffen und Munition zum Programm. Darüber hinaus sollen Behörden verstärkt gegen den Alkoholkonsum von Minderjährigen vorgehen und Inspektionen in Geschäften sowie im Bereich privater Sicherheitsdienste durchführen.
An der Operation sind mehrere Sicherheits- und Kontrollbehörden beteiligt, darunter die Polizeiorganisationen Guarda Nacional Republicana und die Polícia de Segurança Pública, die Kriminalpolizei sowie die Maritime Polizei. Auch staatliche Kontrollstellen wie die Steuer- und Zollbehörde, die Behörde für Lebensmittel- und Wirtschaftssicherheit, die Behörde für Arbeitsbedingungen / Arbeitsinspektorat, die Agentur für Integration, Migration und Asyl nehmen teil.
Laut SSI sollen die Aktionen „verantwortungsvoll und ausgewogen“ durchgeführt werden, ohne das alltägliche Leben der Bevölkerung zu beeinträchtigen. Die Initiative sei Teil einer nationalen Strategie zur Kriminalitätsprävention und solle das Vertrauen der Bürger in staatliche Institutionen stärken. Gleichzeitig unterstreiche sie den Anspruch Portugals, ein sicheres Land zu bleiben, in dem Sicherheitskräfte koordiniert zusammenarbeiten, um Gefahren vorzubeugen und die Bevölkerung zu schützen.

