Portugiesische Textilfirmen fordern, dass € 20 an EU-Steuern auf Billigversandhäuser wie Temu und Shein pro Bestellung erhoben werden. Die EU erhebt bislang € 2. Grund dafür ist, dass die heimische Textilindustrie unter einer Flut an ausländischer Ware leidet. Die Preise der inländischen Produktion sind aufgrund der billigen Waren aus China, in Kombination mit der ausgesetzten Mehrwertsteuer für Produkte unter € 20, sowie den ausgesetzten Zollgebühren unter € 150 Warenwert, nicht konkurrenzfähig.
Zudem soll die schiere Masse an Paketen, welche an EU-Grenzen nur wenige oder keine Kontrollen durchlaufen, eingedämmt werden. Damit will man verhindern, dass illegale Objekte in die EU gelangen.
Ob die Maßnahmen tatsächlich von der EU übernommen werden, ist bislang fraglich.

