Hier eine kleine Vorschau der Berichte, die Sie in unserer Oktober-Ausgabe finden
Die andere Algarve
Zwischen Trockenmauern und leeren Häusern
Sieben Kilometer durch das Barrocal, vorbei an alten Oliven- und knorrigen Johannisbrotbäumen, Trockenmauern und kleinen Dörfern. Der „Entre Aldeias“-Rundweg bei Paderne führt durch eine Landschaft voller Schönheit – und durch Orte, in denen erstaunlich wenig Leben zu finden ist.
Wer die Algarve vor allem als Küstenregion kennt, entdeckt hier eine andere Seite: eine Landschaft zwischen landwirtschaftlicher Tradition, ländlicher Leere und vorsichtiger Erneuerung.
Évora
Der Tod in der Stadt des Lebens
Seit 1986 UNESCO-Welterbe und 2027 Europäische Kulturhauptstadt: Évora verbindet große Geschichte mit einem erstaunlich lebendigen Stadtbild. In der Knochenkapelle begegnet einem der Tod auf eindringliche Weise, in den gepflasterten Gassen dagegen das alltägliche Leben der alten Liberalitas Julia. Eine Reise durch eine Stadt voller Kontraste.
Grünes Herz für Lagos
Vom Traum zur Bürgerbewegung
Auf einem seit Jahren brachliegenden Gelände mitten in Lagos könnte ein neuer Ort für Natur und Stadt entstehen. Die Idee dazu hatte Joana Reis schon vor drei Jahren. Heute ist daraus die Bürgerbewegung Lagos mais Verde geworden. Doch der Weg vom brachliegenden Grundstück zum öffentlichen Park ist noch weit.
Mit Wolle gezeichnet
Natur in Farbe und Relief
Karina Lyra verwandelt Wolle in farbenfrohe, organische Formen. Bis zum 17. Oktober ist im Centro Cultural de Lagos ihre erste Einzelausstellung zu sehen. Inspiration findet die in Monchique lebende Künstlerin vor allem in der üppigen Natur der Serra. In ihrem Atelier werden unscheinbare Fäden zu Blumen, Linien und dreidimensionalen Formen. „Es ist wie Zeichnen mit Wolle“, sagt Lyra.
Im Wandel
afpop stellt sich neu auf
Seit fast 40 Jahren steht afpop ausländischen Residenten in Portugal zur Seite. Seit Anfang des Jahres führt Daisy Sampson die Organisation. Im Interview spricht sie über ihre Ziele, neue Zielgruppen und die Herausforderungen des Lebens in Portugal.
Grüne Karte
Ausbau erneuerbarer Energien, Wettlauf um Rechenzentren und KI
Im vergangenen Juli gingen bei der öffentlichen Konsultation zum Fördergebietsplan für erneuerbare Energien (PSZAER), bekannt als „Grüne Karte“, 8.381 Stellungnahmen ein. Unter den Kritikern waren staatliche Beratungsgremien, Kommunen, Umweltorganisationen und Privatpersonen. Was steckt hinter dem Plan – und warum entzündet sich daran eine Debatte über erneuerbare Energien, Rechenzentren und KI? Michael Hagedorn ordnet ein und kommentiert.







