Portimão ist erneut die erste Stadt in Portugal, in der die renommierte Ausstellung World Press Photo 2026 zu sehen ist. Vom 10. bis 30. August werden in der ehemaligen Fischauktionshalle (Antiga Lota) am Flussufer 42 preisgekrönte Pressefotografien präsentiert. Der Eintritt ist frei, geöffnet ist täglich von 18:00 bis 00:00 Uhr. Die Ausstellung zeigt die besten Aufnahmen des Fotojournalismus aus dem Jahr 2025. Insgesamt hatten 3.747 Fotografen aus 141 Ländern mehr als 57.000 Bilder eingereicht. Die internationale Jury wählte daraus 42 Fotografien aus, die globale Ereignisse und menschliche Schicksale dokumentieren. Zu den Themen der diesjährigen Ausstellung gehören unter anderem die Trennung von Migrantenfamilien in den USA, die Hungersituation im Gazastreifen sowie der langjährige Kampf indigener Frauen in Guatemala um Gerechtigkeit. Ausgezeichnet wurde als Foto des Jahres die Aufnahme der US-Fotografin Carol Guzy. Sie zeigt die Festnahme eines ecuadorianischen Migranten nach einem Termin vor einem Einwanderungsgericht in New York und verdeutlicht die Folgen der US-Einwanderungspolitik für betroffene Familien.
Portimão verbindet eine lange Geschichte mit der World Press Photo. Bereits zwischen 1999 und 2011 war die Stadt regelmäßig Station der internationalen Wanderausstellung. Seit der Rückkehr im Jahr 2023 zählt die Ausstellung nach Angaben der Stadtverwaltung zu den meistbesuchten World-Press-Photo-Stationen in Portugal.
Die World Press Photo Foundation mit Sitz in den Niederlanden organisiert den Wettbewerb seit 1955. Ziel ist es, herausragenden Fotojournalismus zu fördern und Geschichten sichtbar zu machen, die weltweit von Bedeutung sind.
Foto: innokurnia from Pixabay

