Volkstrauertag

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Am 14. November fand auf dem Friedhof in Aljezur die Kranzniederlegung zum Volkstrauertag statt.„Ich begrüße Sie heute hier an einem Ort, der die Schrecken des letzten Weltkrieges live miterleben musste, als ein Flugzeug der deutschen Wehrmacht von einem britischen Flieger an der Klippe von Arrifana abgeschossen wurde. Die Überreste der gefallenen Soldaten befinden sich auf diesem Friedhof begraben“, so Dr. Alexander Rathenau, Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland, zu Beginn seiner Rede zum Tag des stillen Gedenkens an alle Toten, Vertriebenen und Vermissten der beiden Weltkriege sowie alle Opfer von Gewalt. Mehr als 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges würde dieser Gedenktag „aus Achtung vor den Millionen Opfern von Krieg und Gewalt“ weiterhin nötig sein. „Wir brauchen diese Momente des Innehaltens, genauso wie wir Orte des Gedenkens brauchen, damit das, was geschehen ist, nicht verdrängt wird. Das Gedenken an die Toten ist für uns Mahnung, aus der Vergangenheit Schlüsse für die Gegenwart zu ziehen und danach zu handeln. Wann immer und wo immer wir helfen können, Blutvergießen zu beenden und Not zu lindern, wenn wir helfen können, Versöhnungsprozesse voranzutreiben oder Menschen vor Gewalt und Terror zu schützen, dann müssen wir es tun“, so Dr. Rathenau.
Die feierliche Kranzniederlegung nahmen Dr. Rathenau und Fregattenkapitän Mike Kleibaum gemeinsam mit dem Bürgermeister von Aljezur José Manuel Lucas Gonçalves und dem Vorsitzenden der Junta de Freguesia Eugénio José de Jesus Arez vor.

 

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