Spanische Regierung gegen Maut

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„Die spanische Regierung ist der Meinung, dass die Maut (auf der A 22) gegen den territorialen Zusammenhalt, die wirtschaftliche Zusammenarbeit, den touristischen Strom und deshalb gegen Arbeitsplätze ist“, so der spanische Minister für Industrie, Energie und Tourismus José Manuel Soria. Die Einführung der Maut auf der Via do Infante habe negative Auswirkungen auf den Handel und den Tourismus. „Es erzeugt einen negativen Einfluss auf die Verbindung zwischen Portugal und Spanien, vor allem zwischen der Algarve und Huelva. Die Kosten einer Reise steigen an“, so Soria. Der Minister erinnert daran, dass die A 22 aus EU-Mitteln finanziert wurde und glaubt, dass das Mautsystem widerrufen werden kann. Das Thema Maut auf der A 22 wurde von einer sozialistischen Politikerin Petronila Guerrero Rosado in der Regierung vorgebracht. Sie wollte wissen, welche Maßnahmen getroffen werden könnten, um die negativen Auswirkungen der Maut zu vermindern. Soria sagte, dass Madrid und Lissabon eine Arbeitsgruppe einrichten möchten, um dieses Thema zu analysieren.

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