Portugal ruft Katastrophenzustand aus

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Die Regierung beschloss erneut den Katastrophenzustand (estado de calamidade) auszurufen. Das bedeutet, dass heute ab Mitternacht wieder strengere Einschränkungsmaßnahmen gelten.
– Die Regierung will dem Parlament ein Vorschlag unterbreiten, um das Tragen von Masken auf Straßen und Plätzen verbindlich vorzuschreiben sowie die Verwendung der App „Stay Away Covid“ am Arbeitsplatz, im Schulkontext, in den Streit- und Sicherheitskräften und in der öffentlichen Verwaltung.
– Ab heute um Mitternacht sind Menschenversammlungen von mehr als fünf Personen in der Öffentlichkeit verboten. Dies gilt auch in Restaurants oder kommerziellen Einrichtungen.
– Bei Familienfesten wie Hochzeiten oder Taufen dürfen nicht mehr als 50 Personen teilnehmen, zudem gilt Masken- und Abstandspflicht.
– Nachdem es in Porto und in Lissabon zu mehreren Infektionen unter Studenten, vor allem Erasmus-Studenten, kam, sind nun akademische und nicht-akademische Feste und Veranstaltungen in Bildungseinrichtungen verboten.
– Erhöhung der Bußgelder bis zu 10.000 Euro für Einrichtungen und Betriebe, die sich nicht an die Corona-Regeln halten.
– Die Einhaltung der Einschränkungsmaßnahmen soll verstärkt durch die Sicherheitskräfte kontrolliert werden.
Der Katasrophenzustand gilt zunächst für 15 Tage.

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