Nach den Stürmen zu Jahresbeginn hat das Institut für Naturschutz und Forstwirtschaft (ICNF) erhebliche Schäden im Pinhal de Leiria bestätigt. Mehrere hundert Hektar der älteren Pinienbestände wurden zu über 90 % zerstört oder stark beschädigt. Infrastrukturen zur Waldbewirtschaftung sind ebenfalls betroffen. Positiv: Wiederaufgeforstete Bereiche nach den Waldbränden von 2017 blieben weitgehend unversehrt.
Das ICNF warnt, dass die genaue Schadensbilanz erst nach Abschluss der Feldarbeiten vorliegt. Gleichzeitig laufen Maßnahmen zur Sicherung von Personen, Stabilisierung der Böden und Verhinderung weiterer Umweltschäden.
Förster warnen vor der bevorstehenden Waldbrandsaison: Das durch Sturm umgestürzte Holz erhöht die Brandgefahr im Sommer, wenn es nicht rechtzeitig entfernt wird.
Der Pinhal de Leiria, historisch bedeutend und ökologisch wie kulturell wichtig, steht vor einem langfristigen Wiederaufbau, der Jahrzehnte dauern könnte, da junge Bestände nur langsam nachwachsen.

