Kunsthandwerker fordern Unterstützung

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Die Kunsthandwerker-Bewegung GTMA (Grupo de Trabalho Manifesto Artesão) reichte bei der Regierung eine Petition ein, um eine neue Gesetzgebung für diesen Sektor zu fordern, zu einer Zeit, in der die Corona-Krise die Probleme der Kunsthandwerker noch verstärkt. Die Petition „Carta Aberta. SalvarArtesanato. SalvarArtesãos/Artesãs“ wurde im März gestartet und bislang von 1.500 Personen unterschrieben. Darin erinnern die Kunsthandwerker, dass der Großteil von ihnen Freiberufler sind, sich aber nicht für die staatlichen Hilfefonds qualifizieren, die im Rahmen der Corona–Krise für diese Arbeitergruppe ins Leben gerufen wurde. Auch qualifizieren sie sich nicht für die Hilfsfonds für Kleinst- und Kleinunternehmen. Es gäbe für ihren Beruf eine Gesetzeslücke. Die Lage sei dramatisch und könnte das Ende des Kunsthandwerks bedeuten. „Es finden weder Märkte noch Messen statt, auf denen wir unsere Produkte verkaufen können, und wir erhalten weder Arbeitslosengeld noch Hilfsfonds. So können wir nicht überleben und auch das Kunsthandwerk nicht“, sagte Jorge Pereira, Mitglied von GTMA.

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