Investitionen auf dem Gesundheitssektor

Die Regierung möchte innerhalb von vier Jahren € 950 Mio. in Infrastruktur-Projekte auf dem Gesundheitssektor investieren. Profitieren davon sollen das Integrierte Kinderkrankenhaus (CHU São João), die Krankenhäuser Oriental in Lissabon, Proximidade Seixal und Sintra, das Zentralkrankenhaus Alentejo und das Krankenhaus auf Madeira. Für die Algarve ist für diesen Zeitraum keine Investition geplant, sagte der sozialdemokratische Abgeordnete Cristóvão Norte. Er beklagt, dass Studien außer Acht gelassen werden, die auf den Verlust der Gesundheitsangebote in der Algarve hinweisen. Der Bau eines modernen Universitätskrankenhauses in der Algarve wäre extrem wichtig, ebenso wie das Anwerben von qualifiziertem Personal. Den chronischen Engpässen müsse entgegengewirkt werden. Denn die Menschen, die Geld haben, müssen auf die privaten Krankenhäuser ausweichen – die anderen werden zurückgelassen, sagte Norte.
Eine positive Nachricht gibt es aber auch für die Algarve: 136 Jungmediziner arbeiten seit Anfang des Jahres neu im Krankenhausverbund der Algarve – und werden hier ihre Ausbildung abschließen.

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