EDP zieht Kohleausstieg vor

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Geplant war das Jahr 2023, doch nun kündigte der Energieversorger Energias de Portugal, S.A. (EDP) an, seine Kohlekraftwerke auf der Iberischen Halbinsel schon nächstes Jahr zu schließen, da sie ohnehin schon längst ein Minusgeschäft seien. Gleichzeitig will das Unternehmen in Projekte für erneuerbare Energien in den Regionen der Kraftwerke investieren.
Das Kohlekraftwerk in Sines bei Setúbal, das bereits seit Januar 2020 nicht mehr in Betrieb ist, soll im Januar 2021 schließen. Dort entwickelt EDP seit April dieses Jahres ein Projekt zur Produktion von grünem Wasserstoff, der als Schlüsselenergieträger der Energiewende gilt.
Das Kraftwerk Soto de Ribera 3 in Asturien (Spanien), erzeugt seit über einem Jahr keine Energie und soll im Laufe des kommenden Jahres schließen. EDP erarbeitet Studien für die Umsetzung eines „innovativen Projekts der Energiespeicherung“. Im Kraftwerk Aboño, ebenfalls in Asturien, ist EDP dabei, beim Brennstoff von Kohle auf Stahlgase umzusetzen.
Zudem garantierte EDP bei den Schließungs- und Umstellungsprozessen „alle arbeitsrechtlichen Verpflichtungen in vollem Umfang zu respektieren“.

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