Drei Jahre nach Waldbrand: Wiederaufbau in Monchique nicht abgeschlossen

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Viele erinnern sich an den Sommer 2018, als eine Woche lang verheerende Waldbrände in Monchique wüteten. Heute, drei Jahre später, gibt es für viele Betroffene noch immer keine Lösung. Während einige Menschen neue Häuser bezogen haben, warten andere immer noch auf die Sanierung, da das Geld fehlt. In der Gemeinde Alferece konnte bis dato die Normalität nicht wiederhergestellt werden. Der Kommunalpolitiker José Gonçalves sagt, dass ein großer Teil der Fläche in der Gemeinde zum Natura-2000-Netz gehört. Es gebe Schwierigkeiten mit der Gesetzgebung, mit einigen illegalen Erweiterungen und zudem fehlen vielen Familien die nötigen finanziellen Mittel, um Projekte oder Häuser fertigstellen zu können. Zudem sei der Neubau von Häusern an anderen Stellen gesetzlich nicht erlaubt. Er setze sich dafür ein, die Gesetze zu ändern.

Auch bei der Wiederaufforstung im Monchique-Gebirge kommt es laut Kommunalpolitikern zu Problemen, u.a. aufgrund von bürokratischen Hürden. Die neuen Regeln, die die Eukalyptusplantagen begrenzen, könnten dazu führen, dass einige Zellstoffunternehmen das Gebiet verlassen, das Land in den Händen der Eigentümer und „ohne Management“ belassen. „Für Monchique könnte es in Zukunft ein ernstes Problem geben, da die Forstwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, der Arbeitsplätze und Wohlstand schafft“, sagt Rui André.

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