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You are at:Home»Leben & Kultur»Kunst & Kultur»Unheimliche Ästhetik – Kreative Szenen einer Katastrophe
Kunst & Kultur

Unheimliche Ästhetik – Kreative Szenen einer Katastrophe

By agasparMi. 15. April 2020Updated:Fr. 21. Oktober 20224 Mins Read

Bis Anfang Mai sind im Museu do Traje in São Brás de Alportel Gemälde von Gudrun Bartels zu sehen. Die deutsche Künstlerin brachte die Gefühle, die die Waldbrände in Monchique in ihr auslösten, auf die Leinwand

Vor vier Jahren traf ich mich mit Gudrun Bartels in ihrem Haus in der Serra de Monchique. Die Sonne strahlte und der Himmel war klar. Der Blick reichte über die grünen Hügel der Serra bis zum Arade-Fluss und zum Atlantik. Rund um das Haus standen imposante Korkeichen und Eukalyptusbäume. Blühende Aloe Vera und leuchtend gelber Sauerklee stachen aus der sonst grünen Landschaft hervor. Vor meinen Augen lag Gudruns Inspirationsquelle. Dann wüteten in den beiden folgenden Sommern die Flammen in der Serra. Gudruns Haus blieb bei beiden Waldbränden verschont. Doch die umliegende Landschaft änderte sich schlagartig. Gudrun war zutiefst beeindruckt und drückte ihre Gefühle so aus, wie sie es am besten kann: auf der Leinwand. Es entstanden zwei Serien, die nun in São Brás de Alportel zu sehen sind.

„Nach den Waldbränden war ich mit dem Auto im Monchique-Gebirge unterwegs. Ich hatte ein ungutes Gefühl dabei. Einerseits war ich traurig, weil die alten Korkeichen und Olivenbäume abgebrannt sind und nicht mehr unternommen wird, um Waldbränden vorzubeugen, andererseits hat mich die verbrannte Landschaft auch sehr inspiriert“, erinnert sich Gudrun. Daraufhin malte sie das erste Gemälde der Serie „Blattwerk“. Ein 160 x 160 cm großes Gemälde, das grafische Elemente mit realistischen Blättern vermischt. Der äußere Rand ist grau wie die Asche und weist hier und da grünen Farn auf; der zweite Rahmen ist blau und stellt das Wasser dar, das beim Löschen der Waldbrände benutzt wird; und im inneren Rahmen sind knallrote brennende Eukalyptusblätter auf schwarzem verbrannten Grund zu sehen. Es folgten vier 120 x 120 cm große Gemälde, die im inneren Quadrat Abdrücke von Medronho-, Eukalyptus-, Olivenbaum- und Korkeichenblätter zeigen. „Die Serie war zwar anstrengend und zeitaufwendig, da der Arbeitsvorgang nicht unterbrochen werden darf, damit keine unterschiedlichen Färbungen auftreten, aber es hat mir großen Spaß bereitet. Und bei der Farbgebung ging ich mutiger vor als sonst“, so Gudrun. Sie sammelte die Blätter in der Serra ein, musste die der Korkeiche glätten und pressen, legte jedes einzeln bemalte Blatt auf die feuchte Untergrundfarbe und entfernte es nach kurzem trocknen wieder.

Nach den Bränden entdeckte Gudrun auch mehrere verbrannte Jagdgebietschilder. „Durch die Hitze hatten sich die Farbpigmente verändert und neue Strukturen und Farbspiele entwickelt“, berichtet sie. Dieser Fund inspirierte die Künstlerin zu der Serie „Schilder im Feuer“, die aus acht quadratischen Bildern besteht, die diese Strukturen und Farbspiele wiedergeben und, wie die rot-weißen Schilder, auf die Spitze gestellt sind.

Obgleich diese neuen Gemälde auf den ersten Blick wenig mit ihren vorherigen grafischen und geometrischen, von Streifen und Linien beherrschten Bilder gemeinsam haben, erkennt man Stilelemente wieder, die über die Jahre hinweg immer wieder auftauchen. „Nach wie vor suche ich Inspiration in der Natur. Das bedeutet nicht, dass ich Landschaften male, sondern, dass meine Bilder von der Natur inspirierte grafische Darstellungen sind. Meine Malerei hat sich nur insofern verändert, dass ich jetzt größere Bilder male, weil mir die kleineren Leinwände nicht mehr genug Raum für meine Ideen bieten“, erklärt Gudrun. „Zudem verbringe ich jetzt sechs Monate im Jahr hier, sodass ich aus diesem Touristendasein rauskomme, mich hier wirklich einrichte und zuhause fühle, und das beeinflusst natürlich auch meine Bilder.“

Neben der Malerei widmet sich die Künstlerin auch der Lithografie und Kollagen. Für ihre Lithografien schloss die Künstlerin eine Ausbildung der druckgrafischen Technik in einer renommierten Werkstatt nahe Dortmund ab und holt sich ihre Inspiration und ihr Material aus der Natur. Unter anderem kommen Blätter, Korkrinde, Sand oder Äste zum Einsatz. Hohle Stämme, Schilfrohr und andere Naturmaterialien wandelt sie in Installationen um.

Ihre akribisch zusammengestellten bunten Collagen sind eine Art Suchbild, das eine Vielzahl an Gegenständen, Tieren, Menschen und Landschaften in neuen, ungewohnten Zusammenhängen zeigt. „Während der Betrachter bei den Gemälden seine Fantasie anregen muss, um das Dargestellte zu erkennen, oder jeder auf seine Art sich eine Geschichte, eine Absicht oder etwas ganz Eigenes zurechtlegt, bestehen die Collagen aus realen Abbildungen, die dazu einladen, zu reflektieren was uns die Welt alles zu bieten hat und ob wir nicht auf so manches verzichten könnten“, so Gudrun. In beiden Fällen wird der Betrachter aufgefordert mit den Bildern zu korrespondieren.

Text und Fotos: Anabela Gaspar in ESA 04/2020

gubartels@t-online.de
www.gudrun-bartels.de

algarve Gudrun Bartels kunst künstler museu do traje sao bras de alportel
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