Internationale Anerkennung

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Im vergangenen Monat wurde bei der 77. Ausgabe der Filmfestspiele von Venedig der Film „Listen“ von Ana Rocha de Sousa mit zwei Preisen ausgezeichnet: Als bester Debütfilm mit dem Luigi De Laurentiis – Löwe der Zukunft sowie mit dem Orizzonti-Sonderpreis der Jury. Zudem erhielt die portugiesische Regisseurin zwei weitere Preise, die parallel zu den offiziellen Auszeichnungen des Festivals verliehen werden: den Bisato d’Oro für die beste Regie und den Sorriso Diverso für die Annäherung an soziale Themen.
„Listen“ (z. Dt. Zuhören) ist der erste Spielfilm der 41-Jährigen und befasst sich mit Auswanderung, Adoption und Kinderschutz sowie mit den Schwächen des Sozialsystems. Es handelt von der Geschichte einer portugiesischen Familie, die nach Großbritannien ausgewandert ist und der die Sozialdienste ihre drei minderjährigen Kinder wegen des Verdachts auf Misshandlung wegnehmen. Ana Rocha de Sousa, die auch Mitautorin des Drehbuchs ist, inspirierte sich durch Fälle von portugiesischen Emigranten, von denen sie während ihres Aufenthalts in der britischen Hauptstadt und ihres Studiums an der Londoner Filmschule im Jahr 2013 erfuhr.
Die Kinopremiere war für 2021 angedacht, wurde aber auf den 22. Oktober vorgeschoben.

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